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„Demokratie stärken“ als Schwerpunkt

Diözesanversammlung des Kolpingwerks Würzburg – Werbung für Teilnahme am 104. Deutschen Katholikentag – Fünf Vorstandsämter mangels Kandidaten nicht besetzt – Ehrungen für verdiente Mitglieder

Würzburg/Volkersberg (POW) Rund 80 Delegierte und Gäste aus ganz Unterfranken haben an der Diözesanversammlung des Kolpingwerks Diözesanverband Würzburg am Samstag und Sonntag, 18. und 19. April, im Haus Volkersberg bei Bad Brückenau teilgenommen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Demokratie stärken“, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung.

Verkleidet als Bischof Korbinian und begleitet von einem originalgroßen „Bären“ warb Diözesanvorsitzende Dorothea Schömig für die Landeswallfahrt nach Freising vom 3. bis 4. Oktober 2026. Im Studienteil setzten sich die Delegierten intensiv mit der Stärkung demokratischer Werte auseinander. Der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Ländner führte mit einem Impulsreferat in das Thema ein. In den Arbeitsgruppen wurden politische Positionen diskutiert und gesellschaftspolitische Projektideen entwickelt.

Jugendbildungsreferentin Sonja Bolch zeigte im Infoblock auf, wie die Kolpingsfamilien ihre bereits intensive Präventionsarbeit und die Entwicklung von Schutzkonzepten weiter voranbringen können und bot entsprechende Unterstützung an. Besonders wurde für die Teilnahme am 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg geworben. Am Freitag, 15. Mai, wird um 11 Uhr im Neumünster ein Kolping-Gottesdienst gefeiert, gefolgt von einem „Meet & Greet“ am Kolpingplatz. Neben verschiedenen Podien werde Kolping Deutschland gemeinsam mit dem Diözesanverband auch unter der Friedensbrücke auf der Kirchenmeile präsent sein. Mehr zu den Veranstaltungen für das laufende Jahr im Internet unter www.kolpingwerk-mainfranken.

Die Landesvorsitzenden Dorothea Schömig und Erwin Fath kündigten an, dass zur Landesversammlung in Würzburg auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erwartet werde. Stellvertretende Bundesvorsitzende Michaela Brönner stellte eine neue, vereinfachte Mustersatzung für Ortsgruppen vor, die im Mai veröffentlicht werden soll. Sie berichtete außerdem von einer positiven Resonanz auf den Unvereinbarkeitsbeschluss der Bundesversammlung, wonach eine gleichzeitige Mitgliedschaft im Kolpingwerk und in der AfD nicht vereinbar ist. Hierzu wurde eine Orientierungshilfe veröffentlicht.

Bei den turnusmäßigen Wahlen konnten fünf Vorstandsämter mangels Kandidaturen nicht besetzt werden. Der amtierende Diözesanpräses Diakon Jens Johanni bleibt satzungsgemäß im Amt. Der Vorstand rief die Mitglieder dazu auf, aktiv geeignete Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen. Schömig dankte Pastoralreferentin Lucia Lang-Rachor, Leiterin der Abteilung Erwachsenenpastoral, für die Unterstützung des Verbands durch das Bistum Würzburg.

Für ihr besonderes Engagement wurden Diözesanpräses Johanni sowie der stellvertretende Vorsitzende Burkhard Bergmann mit dem Ehrenzeichen des Diözesanverbands ausgezeichnet. Die Ehrennadel erhielten Rita Bergmann-Kessler und Hans-Jürgen Kessler für ihre zuverlässige und umfassende Betreuung des Bungee-Trampolins. Prämiert wurde die Kolpingsfamilie Veitshöchheim für den größten prozentualen Mitgliederzuwachs im Jahr 2025, gefolgt von der Kolpingsfamilie Güntersleben. Beide Kolpingsfamilien erreichten das insbesondere durch ihre aktive Familienarbeit.

Ein Gottesdienst in der Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz, gestaltet von Diözesanpräses Johanni und Agnes Franz von der Kolpingjugend, bildete den spirituellen Höhepunkt der Diözesanversammlung.

(1826/0399; E-Mail voraus)

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