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Mehr soziales Engagement wagen

Bischof Dr. Franz Jung lädt ein, als Kirche Flagge zu zeigen – Projekt „sozial und gerecht“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung möchte ein gutes Zusammenleben am Untermain fördern

Miltenberg/Würzburg (POW) Die Initiative „sozial & gerecht“ der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) startet eine Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg. In einer Videobotschaft sagt Bischof Dr. Franz Jung, um was es aus seiner Sicht dabei geht: „Wahrnehmen, was sich abspielt um einen herum, noch einmal nach neuen Orten der Verkündigung suchen und dann eine helfende Hand bieten, um Menschen jetzt zu zeigen, dass wir Christen Flagge zeigen.“ In diesem Sinne werde die Kirche mit ihren Pfarreien und Verbänden auch in Zukunft den Geist des Evangeliums in das alltägliche Leben bringen. 

Bischof Jung betont, dass ihn gerade jetzt die Situation von Obdachlosen und von einsamen Menschen in den Häusern, Heimen und Krankenhäusern bewegt. Mit Blick auf diese Schicksale freue er sich über jedes „Lebenszeichen“, das durch das Engagement von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern an diese Menschen herangetragen wird. Zugleich führt sein Blick über die aktuelle Situation hinaus. Die Überlastungssituationen in den Familien oder die Sorgen der Arbeitnehmer um ihren Arbeitsplatz wüchsen stetig an. Sein Wunsch sei, dass die Gemeinden vor Ort einen Blick haben für die Nachbarn und dabei auch jene ansprechen, die nicht zum engen Kreis der Kirchengemeinden zählen.

 Mit seiner Videobotschaft unterstützt der Bischof das Engagement der KAB, die in Kooperation mit Caritas, Aktion Mensch und Landkreis Miltenberg unter dem Motto „Open Sozial“ eine „Plattform für soziales Engagement im Landkreis Miltenberg“ ins Leben ruft. Ganz im Sinne der Botschaft von Bischof Jung ist das zentrale Anliegen dieser Initiative, dass sich die Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen sozialen Fragen vernetzen und in einem guten Geist gemeinsam aktiv werden.

 

Derzeit sammelt die KAB am Untermain Videobotschaften, um genauer zu erkennen, wo der Schuh drückt. So wie der Bischof von Würzburg seien alle Interessierten eingeladen, ihre Sichtweise einzureichen. Es seien die einfachen Fragen, um die es geht: Wie ist das soziale Leben? Um was müsste sich die Gemeinde besonders kümmern? Wie kann das Zusammenleben verbessert werden? Jede Woche werden im Internet unter www.sozialundgerecht.com neue Nachrichten ins Schaufenster gestellt. Die soziale Welt umfasse viele Dimensionen, die in den Blick genommen werden könnten: Nachbarschaftshilfe, Gesundheit und Pflege, Arbeit, Familie und Erholung, Grundversorgung, Mobilität und Digitalisierung, Bildung, Glaube, Integration und Inklusion und vieles mehr.

 Im Sommer wird „Open Sozial" als Netzwerkveranstaltung in Elsenfeld durchgeführt, um diese aktuellen sozialen Fragen mit engagierten Menschen praktisch anzugehen. Als kirchlicher Sozialverband bietet die KAB im Anschluss eine Unterstützung in der Umsetzung von entsprechenden Initiativen an.

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