Würzburg (POW) Perdita Mergenthal (64), im Referat Fachverfahren (IsiDor) zuständig für die Betreuung Fachanwendungen, ist bei einer Feierstunde am Donnerstag, 23. Juli, in den Räumen der Abteilung Informationstechnologie (IT) im Kolping-Center in Würzburg in den Ruhestand verabschiedet worden. Ordinariatsrat Diakon Dr. Martin Faatz, Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben dankte ihr „für alle geleistete Arbeit, für Ihren Einsatz, für alles gute Miteinander und Ihre absolute Loyalität zum Dienstgeber“. Als Mergenthal 1989 ihren Dienst in der Registratur antrat, habe es dort noch ein von Hand geführte Posteinlaufbuch und jede Menge Papierakten gegeben. 2003 sei eine Datenbank eingeführt worden. „Sie waren die Frau hinter dem Schematismus, dem Handbuch zur Abbildung der Organisation unserer Diözese und ihres Seelsorgepersonals. Es hat nicht lange gedauert, bis es wohl kaum jemand gab, der unsere Diözese derart gut auswendig kannte.“ Als 2009 IsiDor eingeführt wurde, habe es „niemand besseren“ für die Datenpflege geben können. Er sei bis heute dankbar für die Zusammenarbeit, sagte Faatz: „Ohne Sie hätten wir IsiDor nicht so schnell an den Start bringen und zu einer Erfolgsgeschichte machen können.“ Über all die Jahre sei Mergenthal stets sie selbst geblieben: Sie sei ein Fan von Schalke 04, habe Freude an Musik und dem Singen im Chor, und habe sich den Humor bewahrt. „Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, Zeit und Kraft für all das, für das sie sich jetzt die Zeit nehmen können und wollen.“ Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) der Diözese dankte Dieter Engelhardt für die Zusammenarbeit und überbrachte Glück- und Segenswünsche für den Ruhestand: „Ich habe Dich immer sehr geschätzt wegen Deiner kritischen Nachfragen. Die Zusammenarbeit mit Dir war sehr bereichernd.“ Mergenthal dankte allen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit. Sie sei 38 Jahre lang gerne zur Arbeit gegangen und habe sich darauf gefreut. „Dafür bin ich sehr dankbar. Ich werde immer gerne an meinen Beruf zurückdenken.“
Mergenthal wurde in Gelsenkirchen geboren und wuchs in Miltenberg auf. Nach dem Abitur am Gymnasium in Miltenberg absolvierte sie ein Berufsschuljahr und arbeitete als Bürohilfe in einer Miltenberger Papierfabrik. Von 1984 bis 1988 studierte Mergenthal Diplom-Religionspädagogik an der Katholischen Universität in Eichstätt. Nach kurzer Tätigkeit als Gemeindeassistentin in der Würzburger Pfarrei Sankt Elisabeth wechselte sie im Februar 1989 als Angestellte im Bürodienst in die Registratur des Bischöflichen Ordinariats. 2003 wurde sie Sachbearbeiterin im Referat Zentrale Informationsstelle (Datenpflege). Seit 2022 war sie im Referat Fachverfahren für die Betreuung der Fachanwendungen zuständig. Von 2013 bis 2025 engagierte sie sich zudem in der Mitarbeitervertretung (MAV) der Diözese Würzburg.
