Würzburg/Hösbach (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Pfarrer Matthias Rosenberger (64), Teampfarrer im Pastoralen Raum Aschaffenburg Ost, aus gesundheitlichen Gründen mit Wirkung zum Ostermontag, 6. April 2026, in den Ruhestand versetzt. Für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge sprach er ihm den oberhirtlichen Dank aus. Rosenberger wurde 1961 in Schimborn geboren. Nach dem Abitur in Alzenau studierte er Theologie in Würzburg und München. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 14. Februar 1987 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Rosenbergers Kaplansjahre führten ihn zunächst nach Schweinfurt-Sankt Peter und Paul. Von 1987 bis 1989 war er Kaplan in Bad Neustadt-Mariä Himmelfahrt und von 1989 bis 1990 in Amorbach. In Würzburg-Versbach und in Ernstkirchen-Schöllkrippen half er 1990 kurzzeitig als Seelsorger aus, ehe er 1991 Kuratus von Ringheim wurde. Zusätzlich war er von 1991 bis 1999 als Jugendseelsorger für das Dekanat Aschaffenburg-West tätig. 1994 wurde Rosenberger Pfarrer der neu errichteten Pfarrei Ringheim. Dort initiierte er neben seinen zahlreichen pastoralen, ökumenischen und sozialen Aktivitäten den Friedensweg zur Aufarbeitung der Ringheimer Ortsgeschichte. Ab 2000 wirkte Rosenberger auch als nebenamtlicher Studentenseelsorger an der damaligen Fachhochschule Aschaffenburg. 2004 wechselte er als Pfarrer nach Aschaffenburg-Herz Jesu. 2008 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Aschaffenburg-Sankt Pius. Beide Pfarreien bilden seither die Pfarreiengemeinschaft „Zum Guten Hirten in Aschaffenburg“, die Rosenberger leitete. Von 2006 bis 2010 war Rosenberger außerdem Dekanats-Schulbeauftragter für Aschaffenburg-Stadt. Nach einer Sabbatzeit wurde er 2018 Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Hösbach – Maria an der Sonne“. Seit 2024 ist Rosenberger Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Aschaffenburg Ost.
