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Texte und Erinnerungen von Ruth Weiss im Martinushaus

Aschaffenburg (POW) Unter dem Titel „101 Jahre gelebte Menschenrechte“ widmet sich eine besondere Veranstaltung dem bewegten Leben der Journalistin und Schriftstellerin Ruth Weiss (1924‑2025). Die Lesung mit Texten und Erinnerungen findet am Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr im Aschaffenburger Martinushaus statt. Der Abend verbindet Literatur, Zeitgeschichte und persönliche Erinnerung und lädt dazu ein, sich mit einem außergewöhnlichen Leben im Einsatz für Menschenrechte auseinanderzusetzen. „Es gibt Details im Lebenslauf von Ruth Weiss, die würde man Regisseuren als zu dick ankreiden“, schrieb einst die Süddeutsche Zeitung über die außergewöhnliche Biografie der Autorin. Dreimal wurde sie im Laufe ihres Lebens zur unerwünschten Person erklärt: vom NS-Regime in Deutschland, vom Apartheidregime in Südafrika und von den Machthabern in Südrhodesien. Diese Erfahrungen prägten Weiss‘ Engagement für Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte – und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen Romanen und journalistischen Arbeiten. Der Schauspieler und Regisseur Dieter Schaller liest an diesem Abend ausgewählte Texte von Weiss. Musikalisch begleitet wird die Lesung von Anne Kox-Schindelin, deren Harfenspiel die Texte nachklingen lässt. Anni Kropf von der Ruth-Weiss-Gesellschaft zeichnet zunächst die bewegte Biografie der Namensgeberin nach. Anschließend kommt Ruth Weiss selbst zu Wort – in einem Interview, das Schülerinnen und Schüler der Ruth-Weiss-Realschule Aschaffenburg kurz vor ihrem Tod mit ihr aufgezeichnet haben. Die Teilnahme kostet pro Person fünf Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen im Internet unter www.martinusforum.de.