Würzburg (KT/POW) Von Mittwoch,13., bis Sonntag, 17. Mai, werden beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg bis zu 30.000 Teilnehmerinnern und Teilnehmer zu insgesamt 900 Veranstaltungen erwartet. Dafür haben sich die Veranstalter und die Behörden der Stadt bei der Pressekonferenz am Dienstag, 28. April, gut vorbereitet gezeigt.
„Gemeinsam haben wir mit den Behörden in den vergangenen 18 Monaten ein tragfähiges Gesamtkonzept entwickelt, das eine gute und sichere Durchführung aller Veranstaltungen sowohl für die Teilnehmenden als auch für die Anwohnerinnen und Anwohner gewährleistet“, sagte Sabrina Frenkel, Abteilungsleiterin Organisation und stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags. Zu den Verkehrsmaßnahmen erläuterte sie weiter, man habe Anliegerinfos innerhalb des sogenannten Bischofshuts verteilt, die nähere Auskunft über Absperrungen und Verkehrsmaßnahmen geben. Frenkel verwies außerdem auf die Kooperation mit dem Tarif- und Verkehrsverbund Nahverkehr Mainfranken (NVM) und das Kombiticket für den öffentlichen Nahverkehr, das in allen Katholikentagstickets enthalten ist. „Für Fahrten während der Veranstaltung in der Stadt wird hauptsächlich der öffentliche Nahverkehr genutzt werden. Wir raten zur Anreise mit der Bahn. Alle, die mit dem Auto anreisen, bitten wir herzlich, die zum Teil extra eingerichteten Parkplätze außerhalb der Innenstadt zu nutzen.“
Wolfgang Kleiner, Umwelt- und Kommunalreferent der Stadt Würzburg, verwies auf die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Wir haben frühzeitig mit den ersten Gesprächen zur Erstellung des Sicherheitskonzepts begonnen. Jetzt überführen wir die Ergebnisse in eine hoffentlich fröhliche und erlebnisreiche Veranstaltung.“ Kleiner dankte ausdrücklich „für die gute und produktive Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, dem Freistaat Bayern, der Polizei und den beteiligten städtischen Ämtern“.
Ähnlich äußerte sich auch Holger Baumbach, Polizeivizepräsident von Unterfranken: „Wir sehen einer ‒ auch für Würzburg ‒ herausragenden Großveranstaltung entgegen. Zuversichtlich macht uns bereits in der Planungsphase das sehr konstruktive und professionelle Miteinander von Stadt, Veranstalter und den Blaulichtorganisationen. Die Polizei wird während der Veranstaltungstage für die Sicherheit der Menschen verstärkt vor Ort präsent und ansprechbar sein.“
Der Sanitätsdienst wird wie bei jedem Katholikentag von den Maltesern übernommen, die mit 250 ehrenamtlichen Sanitätern und Notärzten die Erstversorgung sicherstellen. Mit mobilen Einheiten und drei Sanitätsstationen auf dem Residenzplatz, am Unteren Markt und am Viehmarkt werden sie im Einsatz sein.
Darüber hinaus übernehmen die Malteser mit weiteren 100 Personen den Fahr- und Begleitdienst für Menschen mit Behinderungen und kümmern sich an neun Standorten um die in Gemeinschaftsunterkünften untergebrachten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie um eigene Helferinnen und Helfer. Die koordinierende Einsatzleitung der Malteser umfasst weitere rund 40 Personen.
Auf die wertvollen Dienste Ehrenamtlicher bei Ordnungs- und Lenkungsaufgaben während der Veranstaltung wies Professor Dr. Alexander Schraml hin, Vorsitzender des Trägervereins des 104. Deutschen Katholikentags: „Wir haben über 1400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Viele mit langjähriger Erfahrung bei Katholiken- und Kirchentagen. Sie sind eingesetzt bei der Einlasskontrolle, der Besucherlenkung, beim Monitoring von Veranstaltungen und Besucherfluss. Ohne diese Ehrenamtlichen wäre der Katholikentag nicht möglich.“
Abschließend wies Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentags, auf den Festcharakter des Events hin. „Wir wollen, dass der Katholikentag für alle ein positives Erlebnis wird. Unser Anspruch dabei ist es, ein großes, fröhliches Fest zu ermöglichen und dabei Rücksicht auf die Stadt, ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Gäste zu nehmen. Wir laden alle Menschen in Würzburg und Umgebung zum Beispiel auf den Residenzplatz ein, um bei den kostenfreien Großkonzerten dabei zu sein. Oder auch zu den Abendsegen am Unteren Markt und auf dem Residenzplatz, um mit uns zu feiern und die Stimmung zu genießen.“
(1826/0412; E-Mail voraus)
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