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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 14 Oct 2026 12:35:49 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 14 Oct 2026 12:35:49 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://mil.main-franken-katholisch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-75545</guid><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:56:41 +0200</pubDate><title>Regionales Treffen der Weltläden am Untermain</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/regionales-treffen-der-weltlaeden-am-untermain-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><span style="page-break-after:avoid"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:14pt"><b><font face="Times New Roman, sans-serif">Mömlingen/Alzenau (POW) Vertreterinnen und Vertreter von sechs Weltläden aus der Region Untermain haben sich in Mömlingen zu einem Austauschtreffen zusammengefunden. Besprochen wurde unter anderem die Faire Woche 2026, die im September im Weltladen Alzenau, stattfand. Auch weitere Aktivitäten der einzelnen Weltläden wurden reflektiert und neue Ideen zusammengetragen. Über viele Aktionen berichteten die Vertreterinnen und Vertreter bereits seit einigen Jahren positiv, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben den vielen Highlights – wie einem „walk and talk“ zum Thema „Dem Kaffee auf der Spur“ – seien bei dem Treffen auch aktuelle Fragen und Probleme besprochen worden. Der Austausch innerhalb der Weltläden solle fortgesetzt und auch andere Aktionsgruppen sowie Läden eingeladen werden.</font></b></span></font></span></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75470</guid><pubDate>Sun, 04 Oct 2026 12:43:50 +0200</pubDate><title>Elf Frauen und ein Mann nehmen Zertifikate entgegen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/elf-frauen-und-ein-mann-nehmen-zertifikate-entgegen/</link><description>Bistum Würzburg fördert Mitarbeitende mit neuem Potenzialkurs – Erfolgreicher Abschluss des Pilotprojekts  </description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit der Zertifikatsübergabe durch Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran im Haus der Ausbildung ist am Donnerstag, 1. Oktober, im Bistum Würzburg der erste diözesane Qualifizierungskurs „Potenziale entwickeln“ erfolgreich zu Ende gegangen. Der als Pilotprojekt gestartete Kurs bot elf ausgewählten Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer über mehrere Monate hinweg eine fundierte Kombination aus fachlicher Qualifizierung, persönlicher Standortbestimmung und praxisnahem Mentoring.</p><p>Das Zertifikat erhielten Simone Günther (Assistenz der Leitung, Exerzitienhaus Himmelspforten), Sophia Hagmaier (Jugendbildungsreferentin, Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg), Nadine Hahner (Rezeptionsleitung, Burkardushaus), Tamara Liebermann (Referentin Theologie im Fernkurs, Domschule Würzburg), Florian Liebler (Geschäftsführer, Diözesanrat), Sabine Lohe (Verwaltungsreferentin, Dekanat Main-Spessart), Silke Münch (Personalabteilung, Abteilung Administration und Besoldung), Corinna Schmidt (Beschäftigte im Pfarrbüro, Pastoraler Raum Aschaffenburg Ost), Annkathrin Vogler (Bildungsreferentin, Haus Volkersberg), Barbara Vormwald (Verwaltungsreferentin, Pastoraler Raum Miltenberg), Maria Walter (Referentin, Katholische Hochschulgemeinde und Museum am Dom) sowie Sonja Zimmermann (Referat Buchhaltungseinheit, Hauptabteilung Finanzen und Immobilien).</p><p>Das sowohl von der Abteilung Fortbildung und Begleitung als auch von der Hauptabteilung Personal neu konzipierte Format – angelehnt an das bewährte Hildegardis-Programm der Deutschen Bischofskonferenz – richtet sich an Mitarbeitende, die bereits Verantwortung tragen oder sich auf künftige Führungs- und Leitungsaufgaben vorbereiten möchten. Ein zentrales Element des Kurses war das tandemartige Mentoring: Erfahrene Führungskräfte aus den Hauptabteilungen und Abteilungen des Bistums öffneten ihre Türen, um den Teilnehmerinnen Einblicke in ihren Führungsalltag zu gewähren und ihre Entwicklung zu begleiten.</p><p>Im Verlauf des Kurses setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie modernes Führungsverständnis, Selbstmanagement im komplexen Arbeitsalltag, Schlüsselkompetenzen sowie innovativen Führungsmodellen wie beispielsweise Tandemleitung und Führen in Teilzeit auseinander. Zum Abschluss präsentierten die Kursteilnehmenden fundierte Arbeiten sowie Kurzvorträge zum Thema „Führen“ und bewiesen ihre Kompetenz im qualifizierten Feedbackgeben.</p><p>Für Stefan Schwobe, Referent für Personalentwicklung, war es besonders wichtig, dass sich im Anschluss an den Kurs individuelle Personalentwicklungsgespräche und Potenzialanalysen anschließen. So können die nächsten beruflichen Schritte gezielt geplant und individuelle Entwicklungsperspektiven aufgezeigt werden.</p><p>Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur, zog ein durchweg positives Fazit: „Es war ein Wagnis, diesen Kurs erstmals mit eigenen Kräften auf Diözesanebene durchzuführen. Das Ergebnis zeigt: In unseren Mitarbeitenden steckt enormes Potenzial. Viele haben die Freude an Verantwortung entdeckt. Aber auch die Erkenntnis, dass eine Fachlaufbahn der passendere Weg sein kann, ist ein wertvolles Ergebnis dieser Reflexion.“</p><p>Auch das Mentoring erwies sich als beidseitiger Gewinn. Die beteiligten Führungskräfte betonten, dass der Austausch und das Hinterfragtwerden durch die Mentees auch für den eigenen Führungsalltag wertvolle Impulse lieferten.</p><p>Generalvikar Vorndran dankte allen Beteiligten, der Konzeptionsgruppe sowie den Mentorinnen und Mentoren für ihr Engagement. Er unterstrich die strategische Bedeutung der Personalentwicklung in Zeiten des Wandels. „Die gezielte Frauen- und Führungskräfteförderung ist dem Bistum Würzburg ein großes Anliegen.“ In Verwaltung, Seelsorge und Digitalisierung stünden große Transformationsprozesse bevor. Um diese Veränderungen erfolgreich zu gestalten, brauche es engagierte Menschen, die nicht nur schimpfen, sondern aktiv vorangehen und Lust auf Zukunft haben. „Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, Leitungsstellen adäquat zu besetzen – umso wichtiger ist es, dass wir unsere Talente im Haus fördern und halten“, betonte der Generalvikar.</p><p>Nach dem erfolgreichen Abschluss soll das diözesane Mentoring-Programm fortgesetzt werden. Anstelle einzelner Entsendungen ermöglicht das eigene Format nun einer größeren Zahl von Mitarbeitenden die gezielte Weiterentwicklung im eigenen Haus.</p><p>Ein neuer Kurs ist bereits geplant. Anmeldungen für den nächsten Durchgang des Potenzialkurses liegen laut Schrappe bereits vor. Interessierte können hier weitere Informationen zum Anmeldeschluss und zur Ausschreibung einholen: <a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=15607053-6e657773" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=15607053-6e657773</a>.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#0000ff"><font color="#000000"><span style="text-decoration:none">(4126/0926; E-Mail voraus)</span></font></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#0000ff"><u><font color="#000000"><i><b>Hinweis für Redaktionen:</b></i></font></u></font><font color="#0000ff"><font color="#000000"><i><span style="text-decoration:none"> Fotos abrufbar im Internet</span></i></font></font></span></p><p class="western"><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Aschaffenburg</category><category>Main-Spessart</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75328</guid><pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:40:55 +0200</pubDate><title>Vor der Katholikentags-Geschäftsstelle stehen die Umzugs-Lkw</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vor-der-katholikentags-geschaeftsstelle-stehen-die-umzugs-lkw/</link><description>Würzburg (POW) Am Donnerstag, 1. Oktober, ist die Geschäftsstelle des 104. Deutschen Katholikentags nur noch Geschichte. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile2">Der 105. Deutsche Katholikentag in Paderborn startet in Kürze in die heiße Phase der Vorbereitung. Derzeit verladen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle gemeinsam mit den Kräften einer Spedition das Inventar. Die Bibrastraße in der Würzburger Innenstadt ist deswegen für die Durchfahrt gesperrt. „Anders als hier in Würzburg auf dem Gelände der Erlöserschwestern werden Geschäftsstelle und Quartier für die Mitarbeitenden an zwei verschiedenen Orten sein“, erklärt Sabrina Zink, stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags. Auch wenn der Ortswechsel im Zwei-Jahres-Rhythmus zur DNA der Großveranstaltung gehört: Ein wenig Wehmut ist bei Zink und ihrer Kollegin Hannah Aldenborg zu spüren. „Es war toll, mit der Geschäftsstelle mitten in der Innenstadt zu sein – mit kurzen Wegen zu allen Behörden und dem Bistumsbüro zum Katholikentag im nahen Kilianeum sowie vielen Möglichkeiten für die Mittagspause“, sagt Zink. Ab Donnerstag werden die Umzugs-Lkw in Paderborn ausgeladen. Die offizielle Eröffnung der dortigen Geschäftsstelle ist für den 26. Januar 2027&nbsp;geplant.</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(4026/0906; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen</strong>: Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75252</guid><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:10:00 +0200</pubDate><title>Sonntagsblatt: Abschied vom 104. Deutschen Katholikentag</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/sonntagsblatt-abschied-vom-104-deutschen-katholikentag/</link><description>Würzburg (POW) Das Bistum Würzburg verabschiedet sich endgültig vom 104. Deutschen Katholikentag. Darauf verweist das Würzburger katholische Sonntagsblatt in seiner Ausgabe vom 27. September. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Katholikentagsgeschäftsstelle zieht Ende September nach Paderborn um. Dort findet vom 24. bis 28. Mai 2028 der 105. Deutsche Katholikentag statt. „Es ist schon traurig, wieder wegzugehen“, sagt Cosima Jagow-Duda, Leiterin der Abteilung Presse und Marketing der Geschäftsstelle. In Würzburg gab es neben der Geschäftsstelle noch ein dreiköpfiges Bistumsbüro unter Leitung von Bischofsvikar Albin Krämer. Dieses wird am 31. Oktober geschlossen. Fast zeitgleich verschwinden die großen Banner mit dem Katholikentagsmotto an den beiden Türmen des Kiliansdoms. Dauerhaft werden vom Katholikentag viele schöne Eindrücke und Erinnerungen bleiben. „Der Katholikentag war für uns wie eine riesige Teambuilding-Maßnahme“, sagt etwa Annika Herzog, Pädagogische Leiterin der Kirchlichen Jugendarbeit (kja). Weiter gibt das Sonntagsblatt Servicehinweise zum Thema Dauergrabpflege. Wer das eigene Grab erhalten will, die Sorge dafür aber nicht tragen kann, könnte sein Problem mit einem Auftrag an einen Friedhofsgärtner lösen. Der rechtlichen Absicherung bei solchen Verträgen dient die Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner. Die Zahlungen der Kunden gehen beim Treuhandkonto ein, die Gesellschaft legt das Kapital mit Zinsertrag an und bezahlt jährlich die Leistungen der Gärtnerei. Zudem kontrollieren Mitarbeiter der Treuhandgesellschaft, dass die Dauergrabpflege vertragsgemäß ausgeführt wird. Außerdem befasst sich das Bistumsmagazin mit Michael Triegel. Er zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Die Kunsthalle Schweinfurt präsentiert bis zum 17. Januar 2027 eine umfassende Werkschau. Sie spannt einen Bogen von frühen Arbeiten der 1990er Jahre, als Triegel noch an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte, bis hin zu aktuellen Gemälden. Die große Bandbreite seines Schaffens zeigen Altarbilder, Porträts, Stillleben und grafische Arbeiten.&nbsp;</p><p>(4026/0896; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75075</guid><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:12:08 +0200</pubDate><title>Wochenende für Mütter und Töchter: „Zuhause in meinem Körper“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wochenende-fuer-muetter-und-toechter-zuhause-in-meinem-koerper-3/</link><description>Miltenberg (POW) Unter der Überschrift „Zuhause in meinem Körper“ lädt die Frauenseelsorge im Bistum Würzburg Mütter mit Töchtern im Alter von neun bis 14 Jahren zu einer Entdeckungsreise in das Jugendhaus Sankt Kilian, Bürgstädter Straße 8 in Miltenberg, ein. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Termin ist von Freitag, 13. November, 18 Uhr, bis Samstag, 14. November, 17 Uhr. „Wir machen uns vertraut mit der Sprache des weiblichen Körpers, erleben die Vorgänge rund um das Zyklusgeschehen und gelangen an das Ziel der Reise: sich zuhause fühlen im eigenen Körper“, heißt es in der Ankündigung. Mädchen können aktiv in der Zyklusshow dem Geheimcode ihres Körpers auf die Spur kommen. Sie erfahren, was in ihrem Körper vorgeht, wenn sie eine Frau werden, und warum Frauen einen Zyklus und ihre Tage haben. Sie erleben mit, wie die Östrogenfreundinnen sich in ihrem Körper um ihr Wohl sorgen und wie ein ganz spezieller Partyservice die Bühne des Lebens immer wieder neu vorbereitet. Die Mütter gehen zusammen auf eine Reise durch den Zyklus der Frau. So können sie die Sprache des weiblichen Körpers neu verstehen. Mit Musik, Bildern und Texten wird das Wissen über das Geschehen vertieft. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem Referat Partnerschaft – Familie, Fachstelle für Natürliche Familienplanung (NFP) und MFM-Programm. In der Teilnahmegebühr von 100 Euro pro Mutter-Tochter-Paar sind die Kursgebühr, Übernachtung und Vollverpflegung enthalten. Anmeldung bis Montag, 28. September, per E Mail an <a href="mailto:frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de">frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de</a>. Weitere Informationen im Internet unter <a href="https://frauenseelsorge.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/termine/va-ansicht/zuhause-in-meinem-koerper-eine-entdeckungreise-fuer-muetter-und-toechter-9-14-j-2026-19/" target="_blank">https://frauenseelsorge.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/termine/va-ansicht/zuhause-in-meinem-koerper-eine-entdeckungreise-fuer-muetter-und-toechter-9-14-j-2026-19/</a>.</p><p>(3826/0871; E-Mail voraus)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Veranstaltungen</category><category>Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75001</guid><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate><title>Unterstützung für Menschen in schwierigen Situationen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/unterstuetzung-fuer-menschen-in-schwierigen-situationen-1/</link><description>Kollekte des Würzburger Katholikentags in Tansania und Würzburg übergeben </description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Würzburg/Mbinga </strong>(POW/KT) Insgesamt 53.462,71 Euro hat die Kollekte der Gottesdienste auf dem 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg ergeben. Diese wurde nun zu gleichen Teilen an ein Internat für Kinder mit Albinismus in Mbinga in Tansania und den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser in Würzburg übergeben.&nbsp;</p><p class="MsoBodyText"><br />Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, Vorstandsmitglied im Trägerverein des 104. Deutschen Katholikentags Würzburg, nutzte seine Tansaniareise im Würzburger Partnerbistum Mbinga und seinen Besuch im Internat Sankt Albin für eine symbolische Scheckübergabe der Kollekte. Er wurde dort zusammen mit Bischof John C. Ndimbo vom Schulleiter der Wilhelm-Heinz-Schule, Thimothe Ndunguru, und der Leiterin des Internats, Schwester Thekla Rumgu, sowie vielen begeisterten Kindern empfangen. In einer kleinen Zeremonie dankte Bischof Ndimbo den Organisatoren des Katholikentags sowie dem Bistum Würzburg für die Auswahl des Kollektenprojektes. „Sie haben damit ein starkes Zeichen der Solidarität zwischen den Kirchen in Tansania und in Deutschland gesetzt. Mit der Spende können wir in unserem Internat für Kinder mit Albinismus den Bau eines Jungentrakts in Angriff nehmen. Damit können wir ihnen bald, wie bereits seit drei Jahren den Mädchen, ein gutes Zuhause und bessere Lernbedingungen bieten. Mein Dank gilt allen Spendern. – Asante Sana! (Suaheli: Herzlichen Dank!)“ Sankt Albin ist die einzige Schule im Süden Tansanias, die auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern mit Albinismus ausgerichtet ist. Diese haben oft mit Vorurteilen und Vernachlässigung zu kämpfen. Das von Ordensschwestern geleitete Internat Sankt Albin bietet diesen Kindern einen geschützten Raum zum Lernen und Wachsen. Die Diözese übernimmt die Verpflegung, Kleidung, medizinische Betreuung und den Schulbesuch in der Wilhelm-Heinz-Bistumsschule. &nbsp;</p><p class="MsoBodyText"><br />Eine zweite Scheckübergabe fand in dieser Woche am Würzburger Kiliansdom statt. Vor dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser überreichte Sabrina Frenkel, stellvertretende Geschäftsführerin des Katholikentags, den symbolischen Scheck an das Team der Würzburger Malteser.&nbsp;</p><p class="MsoBodyText"><br />„Wir sind sehr froh und dankbar über diese tolle Unterstützung durch den Katholikentag für unser Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekt“, sagte Martina Mirus, Diözesanleiterin der Würzburger Malteser. „Damit rückt auch die Hospizarbeit der Malteser in den Mittelpunkt und wir können zeigen, dass es Lebensqualität bis zum letzten Moment geben kann und wir Menschen in dieser Phase noch einmal nahe sein können.“ Durch den Katholikentag habe sich die Anfrage nach letzten Herzenswünschen deutlich erhöht. Der Herzenswunsch-Krankenwagen sei seitdem etwa alle zwei Wochen im Einsatz, berichtet das Malteser-Team. Zum Beispiel habe man einem 14-jährigen schwerkranken Jungen noch einmal einen Urlaub mit Familie in einem Leipziger Hospiz ermöglicht. Aber auch viele kleine Fahrten zu Enkelkindern, Freundinnen und Freunden sowie Familienfesten haben stattgefunden. Die Kosten für alle diese Fahrten und der Erhalt des Fahrzeuges werden aus Spenden wie denen der Katholikentags-Teilnehmerinnen und -nehmer finanziert.</p><p class="MsoBodyText"><br />Die 53.462,71 Euro für beide Projekte spendeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Katholikentags während der zahlreichen kleinen und großen Gottesdienste. Zusätzlich gingen durch Zuschauerinnen und Zuschauer der Fernsehübertragungen sowie des Streamingprogramms des Katholikentags Spenden ein.&nbsp;</p><p class="MsoBodyText"><br />Frenkel zeigte sich sehr erfreut über dieses Ergebnis: „Wir danken allen, die mit Ihrer Spende beim Katholikentag Menschen in sehr schwierigen Situationen ganz konkret Mut gemacht haben. Damit haben sie auch all jene ermutigt, die sich, wie bei den Maltesern oder im Bistum Mbinga, täglich für Schwache und Kranke einsetzen. Denn dieses Geld ist auch eine deutliche Anerkennung ihrer Arbeit.“&nbsp;</p><p class="MsoBodyText"><br />Der 104. Deutsche Katholikentag fand vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg statt. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der nächste Katholikentag ist in zwei Jahren im Erzbistum Paderborn. &nbsp;</p><p>(3826/0855; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Weltkirche</category><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74729</guid><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 12:10:36 +0200</pubDate><title>Kirchen und Klöster öffnen ihre Türen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/kirchen-und-kloester-oeffnen-ihre-tueren-1/</link><description>„Tag des offenen Denkmals“ am 13. September – Motto: „NetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur“ – Viele Angebote im Bistum Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Würzburg (POW) Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale &amp; Infrastruktur“ steht der „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September. „Die Gesellschaft ist vernetzt – familiär, im Freundeskreis, in Vereinen oder beruflich. Unser Netzwerk basiert auf Jahrhunderten voller Austausch, Bewegung und Zusammentreffen, die durch alle Generationen hinweg in Stein, Metall und Beton verfestigt und vereinfacht wurden: Denn Netzwerke benötigen Infrastruktur“, schreibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Auch im Bistum Würzburg bieten Kirchen und Einrichtungen an diesem Tag Veranstaltungen an (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Wer vor der Innenrenovierung noch einmal einen Blick in die Wallfahrtskirche „Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes“ am Würzburger Käppele werfen möchte, hat bei Führungen um 14 und 15 Uhr dazu Gelegenheit. Bereits um 1640 begann am Nikolausberg die Verehrung eines Vesperbildes. Ab 1653 entstand eine Gnadenkapelle, die bis 1713 erweitert wurde. 1748/49 folgte ein Zentralbau mit Doppelturmfassade nach Plänen von Balthasar Neumann. Ab Mitte September wird die Kirche für voraussichtlich zweieinhalb Jahre für eine Sanierung geschlossen.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Einen Einblick in die Geschichte des Klosters Oberzell sowie in die Spiritualität der Gemeinschaft gibt es bei einer Klosterführung um 15 Uhr. Bei der rund anderthalbstündigen Führung werden auch die Klosterkirche und das beeindruckende Treppenhaus nach Plänen von Balthasar Neumann besucht. Auch in Zell am Main gab es ein Frauenkloster, das 1803 säkularisiert wurde. Erhalten sind unter anderem das Propsteigebäude mit Brunnen und ehemaligem Waschhaus, in dem die jüdische Familie Rosenbaum im 19. Jahrhundert ihre Laubhütte unterbrachte, sowie die Kirchenruine, Gärten mit Resten des ehemaligen Klosterkreuzgangs und der Konventbau mit Kapitelhaus. Bei einer Führung um 17 Uhr erfährt man mehr über dieses untergegangene Kloster.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">In Gaibach (Landkreis Kitzingen) ist die Pfarrkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit geöffnet. Baumeister war Balthasar Neumann, für die Stuckarbeiten der Innenausstattung zeichnete Antonio Bossi verantwortlich Um 10 Uhr wird ein Wortgottesdienst gefeiert. Ab 11 Uhr kann die Kirche besichtigt werden, Führungen werden ab 13 Uhr jeweils zur vollen Stunde angeboten. Um 14 Uhr gibt es eine Sonderführung zum Altarbild „Das Haus Schönborn huldigt der Heiligen Dreifaltigkeit“ des Frankfurter Malers Franz Lippold. Die letzte Führung beginnt um 16 Uhr.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Im Landkreis Miltenberg können die ehemalige katholische Pfarrkirche Sankt Laurentius in Sommerau/Markt Eschau und die Wendelinuskapelle in Mönchberg besichtigt werden. Sankt Laurentius ist rund 700 Jahre alt und wurde 1923 profaniert. Ab 11 Uhr bis einschließlich 16.30 Uhr wird zu jeder halben Stunde eine Führung angeboten. In der Wendelinuskapelle ist eine Ausstellung mit Portraits berühmter Frauen zu sehen, welche die Künstlerin Birgitta Leimeister (Mönchberg) in hochfeiner Filzarbeit hergestellt hat.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Das große Deckenfresko der Muttergottespfarrkirche in Aschaffenburg steht im Mittelpunkt von zwei je eineinhalbstündigen Führungen um 15 und 16.30 Uhr. Nach der Zerstörung der barocken Deckengemälde im Zweiten Weltkrieg fertigte der Münchener Akademieprofessor Hermann Kaspar im Jahr 1965/66 ein beeindruckendes Decken-Wand-Fresko in der traditionellen Darstellungsweise und Maltechnik des 18. Jahrhunderts, aber in modernen Formen. Von 13 bis 17 Uhr ist zudem die Gruftkapelle Sankt Maria Schnee in Mespelbrunn für Besucher geöffnet. In der Krypta der Basilika befindet sich die Grablege der Grafen von Ingelheim.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">In Karlstein am Main gibt es um 15 Uhr eine Führung durch die Pfarrkirche Sankt Hippolytus und um 16.30 Uhr durch Sankt Peter und Paul. Die Sankt Martinuskirche in Heimbuchenthal ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Für Kinder gibt es eine Schnitzeljagd. In Sankt Peter und Paul in Großostheim kann man bei einer Kirchenführung um 14 Uhr die Orgel erleben, um 14.45 Uhr wird zudem eine Führung durch den Kirchenschatz im Bachgaumuseum angeboten. Außerdem kann um 17 Uhr die Kreuzkapelle besichtigt werden, zum Abschluss erklingt die historische Orgel aus dem 18. Jahrhundert.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Das Kloster Kreuzberg (Landkreis Rhön-Grabfeld) ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Hier werden Führungen in der im Bau befindlichen neuen Brauerei angeboten.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Für viele Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Eine komplette Übersicht über alle Gebäude, die am Tag des offenen Denkmals geöffnet sind, die Veranstaltungen und die Anmeldeformalitäten gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Stichwort: „Tag des offenen Denkmals“</span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">1984 rief Jack Lang in Frankreich die „Journées Portes ouvertes monuments historiques“ ins Leben. Wegen der großen Resonanz folgten in den nächsten Jahren weitere Länder dem Beispiel. 1991 initiierte der Europarat offiziell die „European Heritage Days“. In Deutschland fand der „Tag des offenen Denkmals“ zum ersten Mal 1993 statt. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen seither historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. In fachkundigen Führungen bieten Architekten, Denkmalpfleger, Restauratoren und Handwerker Einblicke. Der Tag wird koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.</span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74576</guid><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:11:53 +0200</pubDate><title>Matthias Klein wird Pastoralassistent im Pastoralen Raum Elsenfeld</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/matthias-klein-wird-pastoralassistent-im-pastoralen-raum-elsenfeld-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Elsenfeld (POW) Matthias Klein (24) beginnt zum 1. September 2026 seinen Dienst als Pastoralassistent im Pastoralen Raum Elsenfeld. Klein, Jahrgang 2001, wurde in Gelnhausen geboren und wuchs in Aura im Sinngrund auf. Nach dem Abitur am Friedrich-List-Gymnasium in Gemünden am Main im Jahr 2020 studierte er in Würzburg Katholische Theologie und schloss 2026 mit dem Magister Theologiae ab.</span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74338</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 08:06:48 +0200</pubDate><title>Perdita Mergenthal in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/perdita-mergenthal-in-den-ruhestand-verabschiedet-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helvetica, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Würzburg (POW) Perdita Mergenthal (64), im Referat Fachverfahren (IsiDor) zuständig für die Betreuung Fachanwendungen, ist bei einer Feierstunde am Donnerstag, 23. Juli, in den Räumen der Abteilung Informationstechnologie (IT) im Kolping-Center in Würzburg in den Ruhestand verabschiedet worden. Ordinariatsrat Diakon Dr. Martin Faatz, Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben dankte ihr „für alle geleistete Arbeit, für Ihren Einsatz, für alles gute Miteinander und Ihre absolute Loyalität zum Dienstgeber“. Als Mergenthal 1989 ihren Dienst in der Registratur antrat, habe es dort noch ein von Hand geführte Posteinlaufbuch und jede Menge Papierakten gegeben. 2003 sei eine Datenbank eingeführt worden. „Sie waren die Frau hinter dem Schematismus, dem Handbuch zur Abbildung der Organisation unserer Diözese und ihres Seelsorgepersonals. Es hat nicht lange gedauert, bis es wohl kaum jemand gab, der unsere Diözese derart gut auswendig kannte.“ Als 2009 IsiDor eingeführt wurde, habe es „niemand besseren“ für die Datenpflege geben können. Er sei bis heute dankbar für die Zusammenarbeit, sagte Faatz: „Ohne Sie hätten wir IsiDor nicht so schnell an den Start bringen und zu einer Erfolgsgeschichte machen können.“ Über all die Jahre sei Mergenthal stets sie selbst geblieben: Sie sei ein Fan von Schalke 04, habe Freude an Musik und dem Singen im Chor, und habe sich den Humor bewahrt. „Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, Zeit und Kraft für all das, für das sie sich jetzt die Zeit nehmen können und wollen.“ Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) der Diözese dankte Dieter Engelhardt für die Zusammenarbeit und überbrachte Glück- und Segenswünsche für den Ruhestand: „Ich habe Dich immer sehr geschätzt wegen Deiner kritischen Nachfragen. Die Zusammenarbeit mit Dir war sehr bereichernd.“ Mergenthal dankte allen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit. Sie sei 38 Jahre lang gerne zur Arbeit gegangen und habe sich darauf gefreut. „Dafür bin ich sehr dankbar. Ich werde immer gerne an meinen Beruf zurückdenken.“</span></font></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helvetica, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Mergenthal wurde in Gelsenkirchen geboren und wuchs in Miltenberg auf. Nach dem Abitur am Gymnasium in Miltenberg absolvierte sie ein Berufsschuljahr und arbeitete als Bürohilfe in einer Miltenberger Papierfabrik. Von 1984 bis 1988 studierte Mergenthal Diplom-Religionspädagogik an der Katholischen Universität in Eichstätt. Nach kurzer Tätigkeit als Gemeindeassistentin in der Würzburger Pfarrei Sankt Elisabeth wechselte sie im Februar 1989 als Angestellte im Bürodienst in die Registratur des Bischöflichen Ordinariats. 2003 wurde sie Sachbearbeiterin im Referat Zentrale Informationsstelle (Datenpflege). Seit 2022 war sie im Referat Fachverfahren für die Betreuung der Fachanwendungen zuständig. Von 2013 bis 2025 engagierte sie sich zudem in der Mitarbeitervertretung (MAV) der Diözese Würzburg.</span></font></font></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74313</guid><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 08:45:00 +0200</pubDate><title> „Ein entscheidendes &#039;Mehr&#039; in der Schullandschaft“ </title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ein-entscheidendes-mehr-in-der-schullandschaft-1/</link><description>Weihbischof Paul Reder beauftragt 16 Frauen und zwei Männer für die Schulpastoral und als Schulseelsorgerin oder Schulseelsorger</description><content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg (POW) 16 Frauen und zwei Männer hat Weihbischof Paul Reder am Freitag, 24. Juli, für die Schulpastoral im Bistum Würzburg sowie als Schulseelsorgerin beziehungsweise -seelsorger beauftragt. Bei einem Gottesdienst in der Jugendkirche im Würzburger Kilianeum überreichte er ihnen im Auftrag von Bischof Dr. Franz Jung die Beauftragungsurkunden und erteilte ihnen für den Dienst den Segen. „Die Beauftragungsfeier heute ist mehr als ein organisatorischer Verwaltungsakt und mehr als eine Titelvergabe. Denn ihre künftige Tätigkeit ist ein entscheidendes ,Mehr' in unserer Schullandschaft ‒ wie immer sie sich vor Ort konkret gestaltet“, betonte der Weihbischof.</p><p>Mit ihrem Dienst legten die Frauen und Männer etwas Entscheidendes in die Waagschale, sagte Weihbischof Reder. Sie begleiteten Menschen in ihrer Verschiedenheit und ihren unterschiedlichen Rollen. „Schulpastoral fragt danach, welches Gewicht die positive Botschaft des Glaubens einbringen kann. Was brauchen Menschen, damit sie innerlich wachsen können? Was hilft ihnen, sich selbst und einander anzunehmen? Was stärkt ihre Würde?“ Schulpastoral gebe keine fertigen Antworten, halte aber diese Fragen offen und schaffe Bedingungen, unter denen Antworten möglich werden, hob Weihbischof Reder hervor. „Gehen Sie Ihren Weg mit Mut und Zuversicht und im Glauben, dass Ihr Einsatz nicht nur das Zünglein an der Waage ist, sondern für viele zum Segen wird.“ Er dankte den Beauftragten für ihren Einsatz und auch allen, die diesen die Qualifizierung ermöglicht haben, insbesondere den jeweiligen Schulleitungen sowie den Kolleginnen und Kollegen, die in der Zeit der Abwesenheit die Vertretung übernahmen.</p><p>Jürgen Engel, Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst, dankte den Diözesanreferenten für Schulpastoral ‒ Religionslehrerin im Kirchendienst Helga Kiesel, Hochschulseelsorger Thorsten Kneuer und Pastoralreferent Florian Oberle ‒ für das Durchführen des Ausbildungskurses für die neu Beauftragten.</p><p>Für die Schulpastoral wurden beauftragt: Vanessa Bischof (Staatliche Fachoberschule Obernburg am Main), Andrea Blaß (Staatliche Fachoberschule Kitzingen), Simone Dempewolf (Grundschulen Goldbach, Haibach sowie Mozart-Grundschule Aschaffenburg-Obernau), Madline Erhard (Mädchenrealschule der Stiftung der Dillinger Franziskanerinnen Sankt Maria Volkach), Elisabeth Kalb (Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen), Katharina Menne-Beck (Johannes-Butzbach-Gymnasium Miltenberg), Natascha Müller (Celtis-Gymnasium Schweinfurt), Marina Nikola (Leo-Weismantel-Realschule Marktbreit), Monika Riebel (Heinrich-Ernst-Stötzner-Förderschule Miltenberg), Isabell Rott (Staatliche Jacob-Curio-Realschule Hofheim) und Alexander Sazyma (Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt).</p><p>Als Schulseelsorger beziehungsweise Schulseelsorgerin wurden beauftragt: Christoph Beck (Wirsberg-Gymnasium Würzburg), Sandra Düchs-Heuler (Realschule am Maindreieck Ochsenfurt), Christine Gehringer (Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt), Martina Harrer (Franken-Landschulheim Schloss Gaibach), Rita Röder (Grund- und Mittelschule Waldbüttelbrunn mit Standort Hettstadt) und Cornelia Sohn (Maria-Ward-Schule Würzburg).</p><p>Aus den Händen der evangelischen Pfarrerin Angela Weigel nahm zudem Helen Illing (Celtis-Gymnasium Schweinfurt) die Beauftragung für die Schulseelsorge entgegen.</p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74219</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 16:37:55 +0200</pubDate><title>Pfarrer i. R. Josef Kohl wird 90 Jahre alt</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-josef-kohl-wird-90-jahre-alt/</link><description>Bad Mergentheim/Stadtprozelten (POW) 90 Jahre alt wird am Dienstag, 4. August, Pfarrer i. R. Josef Kohl. Er war lange Jahre Pfarrer von Dorf- und Stadtprozelten. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Kohl wurde 1936 in Rechtenbach (Landkreis Main-Spessart) geboren. Der gelernte Holz-Großhandelskaufmann machte 1963 als Spätberufener sein Abitur am Theresianum in Bamberg. Nach dem Theologiestudium in Würzburg und Freiburg im Breisgau weihte ihn Bischof Josef Stangl am 29. Juni 1969 in Würzburg zum Priester. Nach kurzer Tätigkeit in Neuhütten, Wiesthal mit Filiale Krommenthal sowie Schweinfurt-Sankt Kilian wurde Kohl 1969 zunächst Kaplan in Kahl am Main und 1971 in Amorbach. 1973 wurde er Hauptamtlicher Pfarrverweser, 1974 Pfarrer von Gemünden-Sankt Peter und Paul und gleichzeitig Seelsorger der Pfarrei Hofstetten. 1982 wechselte Kohl als Pfarrer nach Dorf- und Stadtprozelten. Ab 1992 war er zusätzlich Prokurator des Dekanats Miltenberg. Krankheitsbedingt trat er 1998 in den Ruhestand und zog nach Bad Mergentheim. Im Anschluss half er lange in der Seelsorge im Ochsenfurter Gau mit. Von 2006 bis 2020 hatte er einen Seelsorgsauftrag für die Pfarreiengemeinschaft „Giebelstadt – Bütthard“.<br />(3026/0726)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Schweinfurt</category><category>Main-Spessart</category><category>Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74173</guid><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 20:36:32 +0200</pubDate><title>Die neuen Möglichkeiten erkennen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/die-neuen-moeglichkeiten-erkennen/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung begrüßt vier Frauen und einen Mann als Pastoral- beziehungsweise Gemeindereferenten – Mit Bibel und Urkunde beauftragt – Pontifikalmesse unter dem Leitwort: „Begeistert ins Weite“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung hat bei einem Gottesdienst am Freitagabend, 17. Juli, im Würzburger Kiliansdom vier Frauen und einen Mann zum Dienst als Gemeinde- oder Pastoralreferenten und -referentinnen beauftragt. Verena Deuchert&nbsp;(39) begrüßte er als Gemeindereferentin. Lea Brenner (29), Susanne Händel (27), Karolin Proksch (27) und Markus Wissel (27) ernannte er zur Pastoralreferentin beziehungsweise -referenten. Mit den neu Beauftragten gibt es derzeit 132&nbsp;Pastoralreferentinnen und -referenten sowie 101 Gemeindereferentinnen und -referenten im Bistum Würzburg.<br /><br />Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Begeistert ins Weite“. Ihn feierten Angehörige und Freunde der Beauftragten sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den aktuellen Einsatzpfarreien und Pastoralen Räumen der neuen Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten mit. Die über 30&nbsp;Ministrantinnen und Ministranten kamen mehrheitlich aus den Einsatzorten der neu Beauftragten.<br /><br />Bischof Jung ermutigte die Beauftragten zu Offenheit für Neues und zu ehrlicher Selbstprüfung. In seiner Predigt stellte er die biblische Szene vom erfolglosen Fischfang der Jünger in den Mittelpunkt und deutete sie als Bild für persönliche und kirchliche Krisenerfahrungen. Viele Menschen verharrten wie die Jünger zunächst in vertrauten Mustern, obwohl diese „fruchtlos“ blieben, sagte der Bischof. Entscheidend sei der Mut, „anzulanden“ und sich der eigenen Wirklichkeit zu stellen. Erst eine solche Haltung eröffne die Möglichkeit, neue Wege zu erkennen.<br /><br />Mit Blick auf die Zukunft der Kirche sprach Bischof Jung von notwendigen „Teachable Moments“ – Momenten, in denen Menschen bereit seien, dazuzulernen und neue Perspektiven zuzulassen. Oft seien es nicht große Umbrüche, sondern kleine Veränderungen, die Wirkung zeigten: „Das Netz auf der rechten Seite auswerfen“ bedeute, Neues zu wagen, auch ohne sichere Erfolgsaussicht. Zugleich betonte der Bischof die geistliche Dimension des Handelns. Nicht Organisation oder Aktivität allein führten zum Ziel, sondern die Beziehung zu Christus. „Es ist die Liebe zum Herrn, die uns Jesus erkennen lässt“, sagte Jung mit Verweis auf den Lieblingsjünger im Evangelium.<br /><br />Gott komme den Menschen bereits entgegen, betonte der Bischof: Wie im Evangelium sei der Tisch schon gedeckt. In der Eucharistie werde diese Wirklichkeit sichtbar, müsse jedoch im eigenen Leben immer neu entdeckt werden. Bischof Jung wünschte den Ausgesandten „österliche Augen“, um auch in schwierigen Situationen Fülle und neue Möglichkeiten zu erkennen, und dankte ihnen für ihre Bereitschaft zum Dienst.<br /><br />Bei der Beauftragung überreichte Bischof Jung den Frauen und Männern neben einer bischöflichen Urkunde jeweils eine Heilige Schrift als Symbol für ihre Aufgaben im Dienst der Diözese. Zuvor stellten die Diözesanreferenten der beiden Berufsgruppen, Pastoralreferent Johannes Reuter und Gemeindereferentin Roswitha Schuhmann, dem Bischof die zu Beauftragenden vor. Diese bekannten vor der Gemeinde ihren Glauben. Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, bat darum, die Frauen und Männer dauerhaft in den Dienst des Bistums Würzburg zu übernehmen.<br /><br />Im Namen aller Beauftragten dankte Verena Deuchert Bischof Jung, allen Ausbildungsverantwortlichen, den Heimat- und Ausbildungsgemeinden sowie allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Besonderer Dank galt den Familien, Partnerinnen und Partnern, Freundinnen und Freunden: „Ihr habt unsere Begeisterung geteilt, unsere Sorgen ausgehalten und uns immer wieder Mut gemacht.“&nbsp;<br /><br />Domorganist Professor Stefan Schmidt und die Band „Project Heaven“ begleiteten die Feier musikalisch. An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang vor dem Burkardushaus an. Die Kollekte geht an den Ökumenischen Hospizverein im Landkreis Miltenberg (<a href="https://www.hospizverein-miltenberg.de)" target="_blank" rel="noreferrer">www.hospizverein-miltenberg.de)</a>.</p><p class="text-right"><br />mh (POW)</p><p><br />(3026/0721; E-Mail voraus)</p><p><br />Weitere Bilder finden Sie hier: <a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1784313336MNsr6WHPru5fbb" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1784313336MNsr6WHPru5fbb</a></p>]]></content:encoded><category>Dom und Neumünster</category><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Aschaffenburg</category><category>Kitzingen</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74002</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:44:00 +0200</pubDate><title>Bunte Pilgerstäbe für den heiligen Kilian</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/bunte-pilgerstaebe-fuer-den-heiligen-kilian/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung feiert mit rund 750 Kindergartenkindern einen Kiliani-Gottesdienst – Prozession von Sankt Burkard zum Kiliansdom</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Laut und bunt ist es in der Pfarrkirche Sankt Burkard in Würzburg am Freitagvormittag, 10. Juli. Rund 750 Kindergartenkinder rufen das Motto „Hab Mut, steh auf!“ der Kiliani-Wallfahrtswoche immer wieder durch die Kirche. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern sind sie aus den Dekanaten Miltenberg und Main-Spessart nach Würzburg gekommen, um mit Bischof Dr. Franz Jung einen Kiliani-Gottesdienst zu feiern.</p><p>Schon vor Beginn des Gottesdienstes ist die Stimmung ausgelassen. Eine Band unter der Leitung von Regionalkantor Christian Stegmann (Region Kitzingen/Ochsenfurt) spielt Musik, zu der alle Kinder begeistert mitsingen. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Sogar im Chorraum sind zahlreiche Gruppen untergebracht. Nachdem Bischof Jung mit den Konzelebranten eingezogen ist, hallt es erneut durch die Kirche: „Hab Mut, steh auf!“ „Wie schön, dass so viele von Euch hier sind“, begrüßt der Bischof die Kinder. Das Evangelium vom blinden Bartimäus wird auf besondere Weise vorgetragen. Die Kinder des katholischen Kinderhauses zur Heiligen Familie Karlstadt spielen die Szene nach, in der der blinde Bartimäus Jesus begegnet. Kinder aus dem Kindergarten Sankt Radegundis in Gössenheim tragen die Fürbitten vor.</p><p>Bischof Jung ermutigt die Kinder, mutig zu sein und aufzustehen. „Ich wünsche Euch, dass Ihr immer dann, wenn Ihr in einer schwierigen Situation seid, sagt: Hab Mut, steh auf!“ Das „steh auf!“ rufen alle Kinder mit. Weiter wünscht er den Kindern, dass sie Menschen haben, die sie in ihrem Leben begleiten und ihnen sagen: „Du bist nicht allein.“ Alle könnten gewiss sein, dass Jesus immer bei ihnen sei und ihnen sage: „Hab Mut, steh auf!“ Daraufhin stimmt die Band das Lied des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ an, dass alle Kinder begeistert mitsingen.</p><p>Nach dem Gottesdienst ziehen die Kinder in einer Prozession über die Alte Mainbrücke zum Kiliansdom. Angeführt von Bischof Jung sowie den Kreuz- und Fahnenträgern, folgen die Kinder mit ihren unterschiedlichen Kappen, selbst gestalteten T-Shirts und Pilgerstäben. Das ergibt auf der Alten Mainbrücke ein buntes Gesamtbild, das von vielen Passantinnen und Passanten mit einem Lächeln bedacht wird. Die Pilgerstäbe der Kindergartengruppen sind mit Perlen, Muscheln, Steinen oder buntem Garn verziert. An der Statue des heiligen Kilian auf der Alten Mainbrücke werden die selbst gestalteten Pilgerstäbe abgestellt. An drei Stationen begleiten Schülerinnen der Sankt-Ursula-Schule Würzburg die Prozession mit Musik und Gesang. So singt an der Statue des heiligen Kilian eine Gruppe das Lied „Wir rufen an den teuren Mann“.</p><p>Vor dem Portal des Kiliansdoms segnet der Bischof alle kleinen Pilgerinnen und Pilger. Im Kiliansdom segnet Bischof Jung nach einem Gebet noch einmal alle, um dann zusammen mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern allen Kindern sowie Betreuern einzeln den Segen zu spenden. Vor dem Burkardushaus dürfen die Kinder anschließend eine wohlverdiente Pause einlegen und im Schatten Brezeln, Bananen und Getränke genießen. Die Kindergartengruppen machen außerdem noch Erinnerungsfotos mit Bischof Jung.</p><p class="text-right"><em>pdf (POW)</em></p><p>(2926/0694; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong><a href="http://bistum-wuerzburg.px.media/share/1783689611ejXU1iVGmVUX6Q" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">bistum-wuerzburg.px.media/share/1783689611ejXU1iVGmVUX6Q</a></em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Main-Spessart</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73986</guid><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:09:20 +0200</pubDate><title>„Gemeinsam die Gemeinschaft feiern“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeinsam-die-gemeinschaft-feiern/</link><description>Menschen aus dem Bistum Würzburg erzählen, warum sie gerne zur Kiliani-Wallfahrtswoche nach Würzburg kommen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) In der Kiliani-Wallfahrtswoche kommen Menschen aus dem ganzen Bistum nach Würzburg, um die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan zu feiern. Was fasziniert sie an Kiliani? Einige von ihnen haben es nach den Gottesdiensten für die Regionen mit Weihbischof em. Ulrich Boom und Bischof Dr. Franz Jung erzählt.</p><p><em>Helga und Walter Amrhein aus Klingenberg (Landkreis Miltenberg)</em> kommen seit vielen Jahren zum Kiliani-Gottesdienst für die Region Aschaffenburg. „Es ist immer wieder ein schöner Gottesdienst und eine schöne Veranstaltung. Man trifft Bekannte und kann sich austauschen“, sagt Helga Amrhein. Würzburg sei zudem „eine tolle Stadt“ ergänzt Walter Amrhein. Beide haben auch schon den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg besucht.</p><p><em>Doris und Bernd Reuß aus Oberwerrn (Landkreis Schweinfurt)</em>: „Wir kommen seit vielen Jahren. Unser Hochzeitstag fällt in die Kiliani-Wallfahrtswoche. Mit Kiliani verbinden wir nicht das Volksfest, sondern das, was wir hier erleben.“ Sie hätten auch schon „Neue“ geworben, erzählt Doris Reuß, beispielsweise…</p><p><em>… Michael Karg aus Oberwerrn (Landkreis Schweinfurt)</em>: „Die Frankenapostel gehören zu unserem Bistum und unserer Geschichte. Sie haben das Christentum in Franken eingeführt, und in der Kiliani-Wallfahrtswoche besinnt man sich auf diese Geschichte.“</p><p><em>Petra Schor und ihr Bruder Rainer Schor aus Ebern (Landkreis Haßberge)</em> sind beide zum zweiten Mal bei der Kiliani-Wallfahrt dabei. Die Gemeinde sei mit dem Bus nach Würzburg gefahren. Der Tag sei eine „wunderschöne Symbiose“ aus Wallfahrt, Zusammenkunft und Volksfest, sagt Rainer Schor. Es sei ein kleiner Familienausflug, sagt seine Schwester Petra Schor. „Wir nehmen uns zusammen einen Tag frei und fahren nach Würzburg. Nachher gehen wir noch auf das Volksfest, damit die Kinder auch etwas davon haben.“ Weihbischof em. Ulrich Boom findet sie „sehr sympathisch. Es war letztes Jahr auch schon eine tolle Begegnung mit ihm.“</p><p><em>Kerstin Steinke aus Unterelsbach (Landkreis Rhön-Grabfeld)</em>: „Ich bin das erste Mal bei der Kiliani-Wallfahrt. Es war ein sehr festlicher Gottesdienst, auch mit dem Orgelspiel. Es ist schön, mit der Gemeinschaft zu feiern, und die Reliquien hatte ich auch noch nicht gesehen. Es ist eine runde Sache.“</p><p><em>Ihr Vater Burkard Zimmer, ebenfalls aus Unterelsbach, war schon mehrfach bei Kiliani-Wallfahrten</em>: „Wir sind mit dem Bus der Pfarreiengemeinschaft gekommen. Man feiert den Gottesdienst und verbringt einen Tag in Würzburg. Es war ein sehr schöner Gottesdienst mit dem Weihbischof. Wenn man noch nichts über die Geschichte des Bistums und die Frankenapostel weiß, dann erfährt man hier, wie das war.“</p><p><em>Thomas Fey aus Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart)</em> ist von Retzbach aus zum Kiliansdom gelaufen: „Ich finde es schön, wenn sich die Mitglieder der Gemeinden zum Fest der Frankenapostel im Dom treffen und gemeinsam die Gemeinschaft feiern. Es ist schön, dass man sich sieht, Bekannte trifft und zusammen Gottesdienst feiert.“</p><p><em>Gerlinde Wiesner aus Urspringen (Landkreis Main-Spessart)</em> ist zum ersten Mal bei der Kiliani-Wallfahrt dabei: „Ich freue mich, dass ich heute dabei sein darf. Es ist schön, einfach diese Atmosphäre zu genießen, die Glaubensgemeinschaft zu erleben und zu stärken und auch ein bisschen mit dem Bischof zu sprechen.“</p><p class="text-right"><em>pdf/sti (POW)</em></p><p>(2926/0688; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Main-Spessart</category><category>Haßberge</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73873</guid><pubDate>Fri, 03 Jul 2026 23:32:40 +0200</pubDate><title>„Wieder aufzustehen gehört zum Eheleben“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wieder-aufzustehen-gehoert-zum-eheleben/</link><description>Jubelehepaare erzählen, wo Gott ihnen in ihrer Ehe Mut geschenkt hat</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Insgesamt knapp 1600 Ehepaare, die seit 25, 50, 60 oder 65 Jahren verheiratet sind, haben an den der Kiliani-Wallfahrtswoche 2026 vorgeschalteten vier Ehejubilarsgottesdiensten teilgenommen. Bischof Dr. Franz Jung und Weihbischof Paul Reder feierten diese am Donnerstag, 2.,&nbsp;und Freitag, 3. Juli, im Würzburger Kiliansdom. Zentrales Thema war „Hab Mut, steh auf!“. Die Pressestelle des Bistums Würzburg hat nach den Gottesdiensten Ehepaare befragt: „Wo haben Sie in Ihrer Ehe erfahren, dass Gott Ihnen Mut schenkt?“ Hier einige Antworten.</p><p><em><strong>Gudrun (71) und Otto (73) Balling aus Hollstadt (Dekanat Rhön-Grabfeld):</strong></em></p><p>„In 50 Ehejahren gibt es sehr viele Momente, wo beide den Mut haben müssen, aufzustehen. Es gibt immer Knackpunkte und Spannungen, wo man sich wieder zusammenraufen muss. Und das gehört zum Eheleben dazu, immer wieder zu verzeihen und wieder aufzustehen und den Mut zu haben, weiterzumachen.“</p><p><em><strong>Helmuth (74) und Rita (70) Pickel aus Baunach (Dekanat Haßberge):</strong></em></p><p>Helmuth: „Vor drei Jahren habe ich einen schweren Unfall gehabt, war im Krankenhaus auf Intensiv gelegen. Sie war ständig bei mir. Und das hat die Ehe auch wieder ein bisschen mehr zusammengeschweißt.“ Rita: „Da wollt‘ er wirklich wieder auf die Beine kommen.“</p><p><em><strong>Berthold (77) und Brigitte (73) Herdt aus Greußenheim (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Wir haben immer Mut gehabt, das zu machen, was wir uns vorgenommen haben – zum Beispiel haben wir ein Haus gebaut. Wir haben einen Sohn, hätten gerne mehr Kinder gehabt. Jetzt haben wir einen Sohn und zwei wunderbare Enkel.“</p><p><em><strong>Winfried (79) und Barbara (70) Braun aus Schonungen (Dekanat Schweinfurt):</strong></em></p><p>Winfried: „Ich hatte schon mehrere, schwerere Erkrankungen. Und da war es letztendlich auch immer wieder Mut für mich, wieder auf die Beine zu kommen, für die Familie zurückzukommen, und natürlich hatte meine Frau da auch sehr viel Anteil daran, dass ich heute noch so auf den Beinen stehe.“</p><p><em><strong>Margarete (72) und Josef (73) Speth aus Schneeberg (Dekanat Miltenberg).</strong></em></p><p>„Es gibt nicht nur Höhen, es gibt Höhen und Täler, Niederlagen und Brüche. Man braucht immer wieder Mut, um aufzustehen.“</p><p><em><strong>Silvia (72) und Peter (72) Retzer aus Gerbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Mut braucht man ständig, es gibt ja viele Herausforderungen. Sei es Kindererziehung oder das alltägliche Leben. In 50 Jahren kommen schon einige Herausforderungen zusammen und da braucht man halt Mut, um da durchzukommen.“</p><p><em><strong>Elvi (72) und Günter (72) Flammersberger aus Gaubüttelbrunn (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Man braucht in der Ehe in vielen Momenten Mut. Mut um die Wahrheit zu sagen, Mut die Ehepflicht zu erfüllen, Mut zu vertrauen und auch Mut zu lieben. Mut gehört eigentlich überall dazu.“</p><p><em><strong>Petra (51) und Michael (52) Albert aus Burkardroth (Dekanat Bad Kissingen):</strong></em></p><p>„Unsere weißgoldenen Eheringe haben jeweils in der Mitte ein gelbgoldenes Band. Das symbolisiert: Gott ist immer mittendrin dabei. Wir wissen ihn jeden Tag bei uns und haben seinen Beistand in den vergangenen 25 Jahren in vielen Situationen brauchen können.“</p><p><em><strong>Kerstin (53) und Detlev (55) Rausch aus Ochsenfurt (Dekanat Würzburg):</strong></em></p><p>„Als wir in einer Krise waren, haben wir uns an das Eheversprechen erinnert, in dem wir einander zugesagt haben, in guten wie in schlechten Tagen zusammenzubleiben, und uns neu zusammengerauft. Der Priester, der uns getraut hat, hatte damals recht, als er uns beim Traugespräch gesagt hat: ,Und glaubt nicht, dass das einfach wird'.“</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>rr/pdf/mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-style:normal">(2826/0659; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Rhön-Grabfeld</category><category>Schweinfurt</category><category>Haßberge</category><category>Würzburg</category><category>Bad Kissingen</category><category>Miltenberg</category><category>Kiliani</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73781</guid><pubDate>Mon, 29 Jun 2026 08:15:19 +0200</pubDate><title>Vier Frauen und ein Mann werden Gemeinde- oder Pastoralreferent/innen </title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/vier-frauen-und-ein-mann-werden-gemeinde-oder-pastoralreferent-innen-1/</link><description>Beauftragungsfeier mit Bischof Dr. Franz Jung am Freitag, 17. Juli, im Kiliansdom </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Würzburg (POW) Vier Frauen und einen Mann beauftragt Bischof Dr. Franz Jung am Freitagabend, 17. Juli, um 17.30 Uhr bei einem Pontifikalgottesdienst im Würzburger Kiliansdom für den Dienst als Gemeinde- beziehungsweise Pastoralreferent(inn)en. Verena Deuchert wird als Gemeindereferentin beauftragt, Lea Brenner, Susanne Händel, Karolin Proksch und Markus Wissel als Pastoralreferent(in). </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Als Gemeindereferentin wird beauftragt: </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Verena Deuchert (39) ist Gemeindeassistentin im Pastoralen Raum Elsenfeld. Deuchert, Jahrgang 1986, wurde in Miltenberg geboren und wuchs in Amorbach auf. Nach dem Abitur in Walldürn im Jahr 2006 absolvierte sie einen Au-pair-Aufenthalt in Belgien. Im Anschluss studierte sie von 2007 bis 2014 in Tübingen Geschichte und Katholische Theologie und schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. 2015 begann Deuchert ein Referendariat am Ganztagesgymnasium Osterburken. 2015/16 sowie 2017 nahm sie eine Elternzeit und schloss 2018 den Pastoraltheologischen Kurs von „Theologie im Fernkurs“ ab. Als Gemeindeassistentin im Vorbereitungsdienst wirkte sie ab Januar 2018 in der Pfarreiengemeinschaft „Um den Gotthard im Odenwald“. Dort absolvierte Deuchert von September 2018 bis August 2019 auch das Berufspraktische Jahr. Im Schuljahr 2019/2020 war sie an der Grundschule Großheubach eingesetzt. 2020 wurde sie Gemeindeassistentin für die Pfarreiengemeinschaft „Christi Himmelfahrt, Kleinwallstadt“. Seit 2023 ist sie im Pastoralen Raum Elsenfeld eingesetzt. Deuchert ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Als Pastoralreferent(inn)en werden beauftragt: </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Lea Brenner (29) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Burkardroth. Brenner wurde 1997 in Heidenheim an der Brenz geboren und wuchs in Herbrechtingen auf. Nach dem Abitur am Buigengymnasium Herbrechtingen im Jahr 2015 absolvierte sie einen Freiwilligendienst in Taizé. Von 2017 bis 2023 studierte sie Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie am Institut Catholique de Paris und schloss als Magistra Theologiae ab. Seit 2023 ist sie Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Burkardroth. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Susanne Händel (27) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück. Händel wurde 1998 in Würzburg geboren. Nach dem Abitur am Wirsberg-Gymnasium in Würzburg im Jahr 2017 absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Seniorenstift des Juliusspitals Würzburg. Von 2018 bis 2023 studierte sie katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und schloss als Magistra Theologiae ab. 2023 wurde sie Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück. 2025 wurde sie zudem für den Dienst als Präventionsberaterin im Bistum Würzburg beauftragt. Händel ist verheiratet. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Karolin Proksch (27) ist Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Hammelburg. Proksch wurde 1999 in Aschaffenburg geboren. Nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium in Alzenau im Jahr 2017 absolvierte sie einen Bundesfreiwilligendienst im katholischen Pfarrhaus Sankt Laurentius Kleinostheim. Von 2018 bis 2023 studierte sie katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universidad Pontificia de Salamanca (Spanien) und schloss als Magistra Theologiae ab. Seit 2023 ist Proksch Pastoralassistentin für den Pastoralen Raum Hammelburg. </span></font></span></p><p><span style="line-height:100%"><font face="Times New Roman, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Markus Wissel (27) ist Pastoralassistent für den Pastoralen Raum Schwarzach am Main – Sankt Benedikt. Wissel wurde 1998 in Mömbris-Niedersteinbach geboren. Nach dem Abitur am Spessart-Gymnasium Alzenau im Jahr 2017 absolvierte er einen Bundesfreiwilligendienst in der Regionalstelle für Kirchliche Jugendarbeit (kja) Aschaffenburg. Von 2018 bis 2023 studierte er Katholische Theologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie an der Universitá Cattolica del Sacro Cuore in Mailand (Italien) und schloss mit dem Magister Theologiae ab. Seit 2023 ist Wissel Pastoralassistent für den Pastoralen Raum Schwarzach am Main – Sankt Benedikt. Er ist verheiratet.</span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73364</guid><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 10:20:16 +0200</pubDate><title>Pfarrer i. R. Monsignore Franz Leipold wird 70 Jahre alt</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrer-i-r-monsignore-franz-leipold-wird-70-jahre-alt-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%"><font color="#000000"><font face="Helvetica, sans-serif"><span style="font-size:12pt">Wildflecken/Erlenbach am Main (POW) 70 Jahre alt wird am Dienstag, 30. Juni, Pfarrer i. R. Monsignore Franz Leipold, zuletzt Teampfarrer („in solidum“) im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Leipold wurde 1956 in Bad Kissingen geboren und stammt aus Wildflecken. Theologie studierte er in Würzburg. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele spendete ihm am 22. Februar 1986 in Würzburg die Priesterweihe. Danach wirkte Leipold als Kaplan in Hessenthal-Mespelbrunn, Ochsenfurt-Sankt Andreas und Aschaffenburg-Sankt Pius. 1989 übernahm er die Pfarreien Röllbach und Mönchberg. Von 1990 bis 1995 war Leipold zudem Schulbeauftragter für das Dekanat Obernburg. Im Jahr 1991 übernahm er auch die Kuratie Schmachtenberg. Unter seiner Leitung wurde unter anderem das Pfarrheim von Röllbach neu erbaut, außerdem die Maria-Schnee-Kapelle in Röllbach, das Pfarrheim und die Pfarrkirche von Mönchberg sowie die Kirche in Schmachtenberg renoviert. Von 2001 bis 2010 war Leipold außerdem Priesterlicher Moderator von Niedernberg. Im Jahr 1995 wurde er zum stellvertretenden Dekan gewählt, von 2000 bis 2015 war er Dekan des Dekanats Obernburg. Von 2004 bis 2015 war Leipold zudem Regionalsprecher der Dekane vom Untermain und in dieser Funktion auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2008 war er vorübergehend auch Pfarradministrator von Erlenbach am Main und Mechenhard. 2009 wurde Leipold Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Wendelinus“ mit den Pfarreien Mönchberg und Röllbach sowie der Kuratie Schmachtenberg. Ab 2018 war er zudem zunächst Pfarradministrator, ab 2021 Pfarrer von Sommerau. Die Gemeinden Röllbach und Mönchberg ernannten ihn 2019 jeweils zum Ehrenbürger. Papst Franziskus zeichnete Leipold am 16. Oktober 2023 mit dem Ehrentitel „Monsignore“ („Kaplan seiner Heiligkeit“) aus. Ab April 2025 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im März 2026 wirkte Leipold als Pfarrer „in solidum“ im Pastoralen Raum Erlenbach am Main. Seither lebt er in Wildflecken. </span></font></font></span></p>]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73083</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:27:05 +0200</pubDate><title>Pfarrvikar Arul Raja Francis ins Bistum Würzburg inkardiniert </title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/pfarrvikar-arul-raja-francis-ins-bistum-wuerzburg-inkardiniert-1/</link><description>Amorbach/Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Arul Raja Francis (48), Pfarrvikar im Pastoralen Raum Amorbach, mit Wirkung vom 1. August 2026 in das Bistum Würzburg inkardiniert. Damit ist er Priester der Diözese Würzburg. Diese übernimmt die Verpflichtung, ihm den entsprechenden Unterhalt zu leisten und im Alter die notwendige Fürsorge zu gewähren. Francis wurde 1978 im indischen Kombaiyanpatty geboren. Die Priesterweihe empfing er als Mitglied des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten am 21. April 2006 in Trichy/Indien. 2014 begann er seinen Dienst im Bistum Würzburg als Mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Albert und Sankt Jakobus, Würzburg“. 2015 wechselte er als Kaplan in die Pfarreiengemeinschaft „Zwölf Apostel am Tor zum Spessart, Lohr am Main“. 2016 wurde Francis Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Um den Gotthard im Odenwald, Amorbach“. Seit September 2017 ist er zudem Präses der Kolpingsfamilie Schneeberg. Pfarrvikar ist Francis seit 2018.</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Einzugsgebiet Miltenberg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72730</guid><pubDate>Tue, 26 May 2026 15:17:38 +0200</pubDate><title>„Richtig gut und berührend“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/richtig-gut-und-beruehrend/</link><description>Sieben Katholikentagsteilnehmende ziehen Bilanz</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Das Team des Würzburger katholischen Sonntagsblatts hat Besucherinnen und Besucher des 104. Deutschen Katholikentags nach ihren Eindrücken gefragt.</p><p><em>Michael Fürst (23) aus Würzburg</em>: „Am schönsten fand ich die politischen Veranstaltungen. Ich hätte nicht gedacht, dass Politiker so religiös gebildet sind. Sie haben sich Gedanken über den gesellschaftlichen Zusammenhalt gemacht, der heute so wichtig ist.“</p><p><em>Elvira Simon aus Bayreuth</em>: „Es hat sich gelohnt, herzufahren. Ich konnte machen, was ich mir vorgenommen hatte, und habe viel mehr zurückbekommen als erwartet. Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt geht, stehen bleibt und zuhört, wird bereichert. Deswegen habe ich mich auch entschlossen, bis zum Abschlussgottesdienst zu bleiben.“</p><p><em>Ingrid Lehr (86) aus Niedernberg</em>: „Mit einer Gruppe aus dem Pastoralen Raum Obernburg bin ich völlig unvorbereitet mit dem Bus hergekommen. An der Residenz habe ich eine Probe für den Abschlussgottesdienst miterlebt, eine Mikrofonprobe mit Ansprache und Chorgesang. Es war fantastisch.“</p><p><em>Felix Gabel (23) aus Hammelburg</em>: „Für mich war es ein sehr schöner Katholikentag mit toller Stimmung und tollen Events. Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt auf der Kirchenmeile und der große Einsatz der Ehrenamtlichen.“</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/328-was-bleibt-vom-katholikentag/embed?context=website" style="border: 0" border="0" height="380" width="100%"></iframe></p><p><em>Nadja Lemmer aus Gelnhausen</em>: „Es haben sich total gute, beeindruckende Gespräche ergeben, die in die Tiefe gingen. Abends auf der Alten Mainbrücke bin ich zufällig bei einem Kneipenseelsorger stehen geblieben – viele andere mit ihren Weingläsern auch. Das war richtig gut, richtig neu, richtig berührend.“</p><p><em>Ursula Essmann (59) aus dem Emsland</em>: „Ich bin alleine angereist und habe überall nette Leute kennengelernt. Es ist schön, dass die Menschen so offen sind. Es ist völlig egal, wo man herkommt oder wie man heißt. Ich wünsche mir, dass ich noch lange zu Katholikentagen kommen kann.“</p><p><em>Roland Schmitt (66) aus Winterhausen</em>: „Meine Frau und ich haben einen guten Querschnitt des Katholikentagsangebots besucht. Die Vielfalt der Kirchenmeile war wirklich bereichernd. Aber so ein Besuch ist anstrengend, ich bin an meine Grenzen gekommen.“</p><p class="text-right">raru/seh/ub/sb (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</p><p>(2226/0547; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72642</guid><pubDate>Thu, 21 May 2026 13:52:53 +0200</pubDate><title>Nach Würzburg ist vor Paderborn</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/nach-wuerzburg-ist-vor-paderborn/</link><description>Im Lager des 104. Deutschen Katholikentags wird sortiert, gespült und verpackt – Buchstaben des großen Mottoschriftzugs „Hab Mut, steh auf!“ als Souvenirs für Mitarbeitende</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Von Sicherheitsschuhen für die Helfer über Becher mit dem Aufdruck „Katholikentag“ bis zu Seilen zum Absperren, von Biertisch-Garnituren über Thermoskannen bis zu Besen: Tausende Dinge sind für den Katholikentag nach Würzburg gebracht und dort verteilt worden. Nach Ende des Katholikentags gab es für die hauptamtlichen Mitarbeitenden der Geschäftsstelle am Montag, 18.&nbsp;Mai, zunächst einen gemeinsamen Gottesdienst, danach ging es ans Sortieren, Spülen und Verpacken. Parallel dazu geht für viele die Arbeit im Büro weiter: Cosima Jagow-Duda etwa, Leiterin der Presseabteilung, wird noch lange zu tun haben, bis sie alle Berichte über den Katholikentag für den Pressespiegel gesammelt hat. Zunächst packt sie jedoch im Lager mit an.</p><p>„Das ist wie ein gemeinsames Abschlussritual“, sagt Pia Dusella (32), die in der Geschäftsstelle für die Abteilung Teilnahmeservice zuständig ist. Seit 2018 ist sie regelmäßig auf Kirchen- und Katholikentagen, nach den stressigen Wochen fällt nun auch bei ihr die Anspannung etwas ab. Für Maria Korten (26) war Würzburg der zweite Katholikentag. Sie war für die Gottesdienste zuständig. Auch wenn der Katholikentag vorbei sei, gehe es mit der Arbeit direkt weiter. „Wir sind alle müde, aber die Stimmung ist gut“, sagt sie. Bei ihr persönlich sei am Sonntag nach dem Abschlussgottesdienst die Erleichterung groß gewesen.</p><p>Das meiste Material, das für Katholiken- und Kirchentage genutzt wird, kommt zurück ins gemeinsame Lager nach Hünfeld. „Im November schaut dann das Team des Kirchentages wieder alles durch“, berichtet Jagow-Duda. Bereits seit 40 Jahren jedes Jahr dabei ist Walter Maier aus Sulz am Neckar. Bereits am 4. Mai kam der 76-Jährige nach Würzburg, um im Lager mitzuhelfen. Unter anderem ist er dafür verantwortlich, mit dem Gabelstapler die schweren Gitterboxen zu verladen. Früher sei er manchmal abends noch auf den Kirchen- oder Katholikentag gegangen, aber seit etlichen Jahren besuche er keine Veranstaltung mehr. „Die Gottesdienste habe ich zum Teil im Fernsehen gesehen“, sagt er, ansonsten sei er fast rund um die Uhr im Lager im Einsatz. Da bleibe keine Zeit fürs Schlendern über die Kirchenmeile oder den Besuch der Gottesdienste. „Beim Abbau ging es bis tief in die Nacht rund“, sagt Maier, dem die Arbeit mit den vielen Helfern auch nach vier Jahrzehnten noch sichtbar viel Freude macht.</p><p>Neben dem Material, das für Hünfeld verpackt wird, bleibt auch einiges vorerst in Würzburg. Die Buchstaben des Schriftzugs „Hab Mut, steh auf“ wurden zum Beispiel an Mitarbeitende verteilt: Maria bekam das M, Tina das T und Hannah das H. Vieles andere, etwa die Fahnen für den Katholikentag in Würzburg, sind entweder bereits vergeben oder sollen zum Teil weiterverarbeitet werden: Als Tasche könnte so das Katholikentags-Motto von 2026 auf dem Katholikentag 2028 in Paderborn auftauchen. Viele weitere Dinge wie die gelben Schals mit dem Motto „Hab Mut, steh auf“ gibt es auch weiterhin im Onlineshop des Katholikentags. Ab kommender Woche startet dann die Auswertung des Katholikentags 2026. Bis in den Herbst bleibe die Geschäftsstelle dafür in Würzburg präsent. Zum Jahresende steht dann der Umzug nach Paderborn an.</p><p class="text-right"><em>raru (Würzburger katholisches Sonntagsblatt)</em></p><p>(2226/0540; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet&nbsp;</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72562</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 14:12:10 +0200</pubDate><title>Probleme von Frauen sichtbar machen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/probleme-von-frauen-sichtbar-machen/</link><description>SkF-Landesverband Bayern feiert sein 80-jähriges Bestehen – Kardinal Marx: Große Bedeutung für Kirche und gesellschaftlichen Zusammenhalt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Im Rahmen des 104. Deutschen Katholikentages hat der Landesverband Bayern des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) sein 80-jähriges Bestehen am Freitag, 15. Mai, im Caritashaus in Würzburg gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei prägende Frauen der SkF-Geschichte in Bayern, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung. An die Feier schloss sich ein Besuch auf der Kirchenmeile des Katholikentags an.</p><p>SkF-Landesvorsitzende Astrid Paudtke sagte in ihrer Begrüßung, dass der SkF das unverzichtbare weibliche Gesicht der Kirche sei, für Hilfe für Frauen und ihre Familien in Not stehe und damit Ausdruck von Nächstenliebe sei. Die Vertretung der Interessen der 16 bayerischen Ortsvereine in Gesellschaft, Kirche und Politik sowie eine zukunftsfähige Finanzierung benannte sie als Hauptaufgaben und setzte damit die Botschaft des Tages.</p><p>Kardinal Reinhard Marx sprach in seinem Grußwort von der großen Bedeutung des SkF für die Kirche, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Dann sagten die Frauen des SkF 1946: Ohne die christliche Prägung werden wir dieses Gemeinwesen nicht wieder aufbauen können. Und die christliche Prägung besteht nicht nur aus äußeren Symbolen, sondern darin, wie wir auf die Menschen und für den SkF im Besonderen auf die Frauen in Not schauen.“</p><p>Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, überbrachte die Grüße der bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf. Gerlach betonte die enge politische Zusammenarbeit des SkF mit den bayerischen Ministerien und hob hervor, wie wichtig es sei, dass sich Frauen gegenseitig stärken und unterstützen, um gesellschaftlich und beruflich voranzukommen. Es bleibe entscheidend, spezifische Probleme von Frauen sichtbar zu machen und klar zu benennen. Genau dafür stehe der SkF seit Jahrzehnten.</p><p>Die Geschichte des SkF-Landesverbands Bayern sei eng mit dem Wiederaufbau nach 1946 verknüpft und ein Wirken, das bis heute zunehmend an Bedeutung und Wichtigkeit gewonnen habe, sagte Moderatorin Juliana Sitzmann. Besonders drei starke und beeindruckende Frauen hätten in den vergangenen Jahrzehnten auf der hauptamtlichen Seite den Verband geprägt: Dr. Luise Jörsissen, Thea Schroff und Monika Meier-Pojda.</p><p>Pointiert setzte Meike Harms, Poetry-Slam-Künstlerin, mit ihren überraschenden, nachdenklichen und poetischen Texten Akzente. Sie knüpfte an die Gründerinnenzeit des SkF-Landesverbandes unmittelbar nach dem Krieg im zerstörten Bayern an: „Es gibt sie, die das alles sehen, und es in ihre Hände nehmen, die gegen Widerstand antreten und als Frauen ihren Mann stehen – nein sie stehen ihre Frau. Mit Weisheit und Weitblick und finden ihren Weg in Engagement und Politik. Sie haben trotz allem ihren Glauben nicht verloren und wagen voller Tatkraft den Weg zurück nach vorn.“</p><p>(2126/0524; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72557</guid><pubDate>Mon, 18 May 2026 11:29:12 +0200</pubDate><title>Gemeinsam für die Menschen</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeinsam-fuer-die-menschen-3/</link><description>Weihbischof Reder beim „Abend der regionalen Politik“ im Caritashaus – ZdK-Präsidentin Stetter-Karp besucht Caritas-Stand auf der Kirchenmeile</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Das Caritas-Motto „Zusammen geht was“ sei auf allen Ebenen zu spüren. Das hat Weihbischof Paul Reder beim „Abend der regionalen Politik“ am Freitag, 15. Mai, im Würzburger Caritashaus betont. Die gegenseitige Wertschätzung sei dabei wichtiger denn je. „Dazu dienen Orte der Begegnung wie dieser hier. Darüber bin ich sehr froh“, sagte der Weihbischof. Eingeladen hatte der Diözesan-Caritasverband Würzburg (DiCV) im Rahmen des 104. Deutschen Katholikentags.</p><p>Die Kirche trage viel dazu bei, ein lebenswertes Miteinander zu gestalten, sagte Domkapitular Monsignore Clemens Bieber, Vorsitzender des DiCV. Dabei seien Caritasverbände das Rückgrat der Gesellschaft, von einst bis heute. Die Menschen in den Gemeinden leisteten auch weiterhin eine großartige Arbeit für die Gemeinschaft. Die Kommunalpolitikerinnen und -politiker trügen immer wieder dazu bei, dass „unsere Städte und Dörfer sowie ganz Unterfranken eine hohe Lebensqualität aufweisen“. Das Ergebnis sei ein breitgestreutes Netzwerk des Miteinanders.</p><p>Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, sagte: „,Not sehen und handeln‘ ist das Leitwort der Caritas seit vielen Jahren. Die Voraussetzung dafür ist, den Mut dazu zu haben.“ Konflikte könnten nur im Miteinander gelöst werden, und nur im Miteinander werde auch die Zukunft zu gewinnen sein. In Bezug auf die Nöte der Menschen passe die Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was“: „Nur im Miteinander kann man die Zukunft gewinnen.“</p><p>SPD-Bundestagsabgeordneter Bernd Rützel (Main-Spessart/Miltenberg) sagte, dass Hoffnung stärker sein solle als Zweifel und Liebe größer als Hass. Gerade Verbandsarbeit benötige einen Vertrauensvorschuss, damit das Zusammenstehen, Zusammenhalten und Füreinander einstehen auch gelinge.</p><p>CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann (Main-Spessart/Miltenberg) rief zur Demokratie auf. Die Gefahr von Autokratisierung nehme stetig zu. Menschen würden getrieben von Ungeduld und Unruhe, gerade in der heutigen Zeit. „Die Demokratie hat unser Land geformt, sie lässt die Schwachen nicht zurück. Wichtig sind Kommunalpolitiker mit ihrem Tun und Handeln sowie ihrer Glaubwürdigkeit. Demokratie muss man aushalten. Jeder kann und darf mitreden und auch gehört werden.“</p><p>Als Dankeschön überreichte Bieber den Rednern ein kleines biblisches Bronze-Relief.</p><p><em><strong>Positives Fazit der Caritas-Mitarbeiter auf der Kirchenmeile</strong></em></p><p>Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), besuchte am Freitag, 15. Mai, den Stand des Diözesan-Caritasverbands auf der Kirchenmeile. Sie sprach über die Vielfalt der Angebote auf der Kirchenmeile und dass Menschen mit wichtigen und zentralen Fragen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas herantreten. Für Angela M. Lixfeld, Leiterin der Abteilung Verband und Personal im Würzburger Caritashaus, war es der zweite Besuch eines Deutschen Katholikentages, und auch sie war begeistert. Iris Schmidt, Leiterin des Goldenen Kinderdorfes, sagte: „Am Katholikentag bleibt man nicht weg, auch wenn es regnet.“</p><p>Sabrina Göpfert, Caritas-Referentin Jugend und Familie, freute sich über die vielen guten Gespräche. „Schön, wenn dann Kolleginnen und Kollegen aus anderen Landesteilen neue Ansätze für ihre Arbeit mitnehmen.“ Anne Schwalbe, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Schweinfurt, lobte die gute Laune, das tolle Miteinander und die große Geduld der Besucherinnen und Besucher. „Zuerst war ich skeptisch, wie die Großveranstaltung verläuft, doch nun bin ich von dem friedlichen Miteinander sehr beeindruckt“, sagte Wolfgang Meixner, Geschäftsführer des SkF Würzburg. „Auch der dritte Tag des Katholikentages zeigt sich bunt und harmonisch“, ergänzte Frank Kupfer-Mauder, hauptamtlicher Caritas-Vorstand für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt.</p><p class="text-right">sl (Diözesan-Caritasverband)</p><p>(2126/0523; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Weihbischof Paul Reder</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72549</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 17:05:00 +0200</pubDate><title>„Der Funke ist übergesprungen“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/der-funke-ist-uebergesprungen-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung zieht persönliches Fazit zum Würzburger Katholikentag</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung zieht eine ausgesprochen positive Bilanz des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg. Besonders die Begegnungen, das Miteinander und das Motto „Hab Mut, steh auf!“ hätten den Ton der Tage geprägt, erklärt er im folgenden Interview. Zudem sagt er, was für ihn das Besondere der Großveranstaltung ausmacht.</p><p><em>POW: Herr Bischof, mit welchem Gefühl blicken Sie auf den Katholikentag zurück?</em></p><p>Bischof Dr. Franz Jung: Ich bin sehr erfüllt und muss wirklich sagen: Ich hatte so viele schöne Begegnungen. Großartig war auch, dass das Katholikentagsmotto „Hab Mut, steh auf!“ in den unterschiedlichsten Kontexten zur Geltung gebracht werden konnte und die Leute sich darauf eingelassen haben. Das hat mich wirklich arg gefreut.</p><p><em>POW: Welche Ereignisse und Veranstaltungen werden Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben?</em></p><p>Bischof Jung: Der Eröffnungsgottesdienst war für mich persönlich wichtig. Mein Ziel in der Predigt war, noch einmal einen inhaltlichen Aufschlag zum Thema zu geben und zu sagen: Was hat das alles für Implikationen? Und auch noch mal deutlich zu machen, dass das Evangelium politisch ist. Ich finde die Diskussion, wie politisch Kirche sein darf, irgendwie komisch. Denn das Evangelium ist per se politisch. Das heißt nicht, dass wir den ganzen Tag politisieren müssten. Es gilt, was Papst Leo wieder deutlich gemacht hat: Der Friede ist ein Auftrag, den Christus uns gegeben hat. Da gibt es nichts zu diskutieren. Es gilt nur zu fragen: Wie kann man das gut machen, dass es für alle verträglich ist? Ein weiteres Highlight war für mich am Freitagabend mit der Jugend das große Gebet mit Worship und Eucharistie mit so vielen jungen Leuten. Dort wurde ich immer gefragt: Herr Bischof, geben Sie uns ein Zeugnis. Was glauben Sie?</p><p>Und da waren natürlich die verschiedenen Podien. Das war sehr herausfordernd mit wichtigen Themen. Das eine Podium mit Ricarda Lang beispielsweise. Das war für mich ein Treffen und ein Dialog mit Menschen, mit denen man so normalerweise gar nicht zusammenkommt. Damit aber steht es symbolisch für eine wichtige Funktion des Katholikentags: Er bringt Menschen aus den unterschiedlichsten Professionen, aus den unterschiedlichsten weltanschaulichen Richtungen zum Gespräch zusammen. Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag fand ich sehr beeindruckend. Er hat sich nachdenklich und auch selbstkritisch gezeigt und, so glaube ich, ganz viele Menschen auch noch mal erreicht, die natürlich mit ihm auch ringen und mit ihm gemeinsam bangen um die Zukunft unseres Landes. Mal zu sehen, dass jemand, der an höchster Stelle in der Verantwortung steht, sich ebenfalls viele Sorgen macht und sich fragt: Ja, wie kriegen wir unsere Botschaft rüber? Die Antwort heißt: „Hab Mut, steh auf!“ – und lass nicht nach in diesem Bemühen, die Menschen zu erreichen.</p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/KdSP0L1lJDw?si=_lzHex_HqXMY4KWj" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p><p><em>POW: Klingt ein bisschen so, als wären Sie ein Katholikentagsfan geworden. Oder waren Sie es vorher schon?</em></p><p>Bischof Jung: Ich war es eigentlich schon lange Zeit. Aber es ist etwas ganz anderes, mal zum Katholikentag zu gehen oder zu einer Veranstaltung, als der Gastgeber zu sein. Das haben wir gemerkt. Was mich am meisten gefreut hat: dass in den vergangenen Monaten bereits zu spüren war, dass der Funke übergesprungen war. Allein was die Menschen in den neun Dekanaten für den „Abend der Begegnung“ an Kreativität, an Zeit, an Freude in die Vorbereitung und Durchführung investiert haben. Da herrschte eine großartige Atmosphäre an den Plätzen – mit Musik, mit Kulinarik, mit Spielen. Mein Dank gilt auch den vielen Helfenden, die wir hier hatten – und natürlich nicht zu vergessen den Kräften von Maltesern, Feuerwehr und Polizei. Nach dem Attentat in Leipzig hatte ich erstmal eine schlaflose Nacht und habe gedacht: Das darf uns nicht passieren, aber das hat man nie im Griff. Ich kann sagen: Wir haben ausgesprochen vertrauensvoll mit den Sicherheitskräften zusammengearbeitet. So entstand ein Gefühl der Sicherheit und auch diese Freude, das gemeinsam gut zu wuppen. Fantastisch.</p><p><em>POW: Ich wurde dieser Tage von Kolleginnen angesprochen, die sagten: Immer, wenn wir den Bischof sehen, wirkt er, als ob er total fit und voller Energie ist. Dabei waren das ja doch anstrengende Tage. Was ist Ihr Geheimnis? </em></p><p>Bischof Jung: Wahrscheinlich ist es einfach der Adrenalinspiegel. Ich nehme aber mal an, dass mir da am heutigen Sonntagabend der Stecker gezogen wird (lacht).</p><p class="text-right">Interview: Burkard Vogt (Radioredaktion)</p><p>(2126/0522; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Im Gespräch</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72548</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 16:49:36 +0200</pubDate><title>„Dafür bin ich extrem dankbar“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/dafuer-bin-ich-extrem-dankbar/</link><description>Verantwortliche aus dem Bistumsbüro für den Katholikentag ziehen Resümee</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Welches Resümee ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bistumsbüro für den 104. Deutschen Katholikentag am Ende der fünftägigen Großveranstaltung?</p><p><em><strong>Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den 104. Deutschen Katholikentag: </strong></em>„Das Bistum wurde auf dem Katholikentag sehr positiv wahrgenommen. Dafür bin ich extrem dankbar. Dankbar bin ich vor allem für den Einsatz von vielen Ehrenamtlichen und vielen Hauptamtlichen, die sich hier mit eingebracht haben, damit wir die Rolle als Gastgeber gut ausgefüllt haben. Sei es beim Rastplatz, sei es beim ,Abend der Begegnung‘, sei es bei der Kneipenseelsorge, aber gerade auch hier in der Demokratiekirche, die noch einmal deutlich macht, dass wir auch einige inhaltliche Akzente als Bistum innerhalb des Katholikentages setzen konnten. Gerade auch die Frage: Wie können wir als Kirche Demokratie stärken? Wie können wir Zivilgesellschaft gut aufbauen, miteinander aufbauen? Wie können wir auch im Sozialraum als Christen unter den Menschen gute Mitbürgerinnen und Mitbürger sein und unseren Teil dazu beitragen, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo für jede und jeden Platz ist?“</p><p><em><strong>Dominik Großmann, Referent für den Katholikentag:</strong></em> „Ich hoffe, dass die Erfahrung darüber hinauswirkt, was Katholikentag eigentlich ist. Da haben wir im Vorfeld viel erzählt, und für viele war es nicht vorstellbar. Ich habe erlebt, dass Leute gespürt haben: Es ist so viel mehr und so viel anders, als sie es sich vorgestellt haben – ganz konkret Projekte, die wir mit angestoßen haben, wie die Demokratiekirche oder die Kneipenseelsorge. Da kamen so viele positive Rückmeldungen. Ich bin gespannt und hoffe darauf, dass diese Ideen irgendwie weitergehen.“</p><p><strong><em>Sigrid Traub, Mitarbeiterin im Bistumsbüro für den Katholikentag: </em></strong>„Für unser Bistum war der Katholikentag auf jeden Fall ein großer Erfolg. Die Menschen, die sich mit uns auf den Weg gemacht haben zu den Tagen seit Mittwoch bis zum Abschlussgottesdienst. Es war eine große Erfahrung für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum, die sich mit uns auf den Weg gemacht haben, diese Tage zu gestalten. Das war für viele nicht so einfach, sich am Anfang überhaupt vorzustellen: Was tue ich hier eigentlich, was bereite ich hier vor, was brauche ich dafür? Wie viele Menschen brauche ich dafür? Ist es überhaupt cool, da mitzumachen? Die Katholikentagsbesucherinnen und -besucher kommen und sind glücklich, besuchen diese Veranstaltungen und sprechen auch Lob aus. Jeder von uns hier ist beseelt zu erleben, was man sich vorher nicht vorstellen konnte. Viele Kolleginnen und Kollegen im Bistum haben auch mit dem Katholikentag vorher keine Berührungspunkte gehabt. Selbst wenn sie nicht am Programm beteiligt sind, erleben sie zum ersten Mal einen Katholikentag und sagen: Wow, das konnten wir uns nicht vorstellen, dass wir so etwas in Würzburg haben. Das, finde ich, ist ein großer Erfolg für unser Bistum und hoffentlich auch nachhaltig.“</p><p><em><strong>Elisabeth Schulz, Referentin für den „Abend der Begegnung“:</strong></em> „Der Start in den Katholikentag war sehr schön. Die Eröffnung mit dem Erinnerungsstück vom letzten Würzburger Katholikentag im Jahr 1907 war ein richtiger Wow-Moment auf dem Residenzplatz. Trotz des schlechten Wetters und viel Regen und Nässe sind die Menschen im Anschluss einfach in die Innenstadt geströmt und haben die Vielfalt unseres Bistums kennenlernen dürfen – vom Zirkus über Alphornbläser die große Bandbreite dessen, was unser Bistum zu bieten hat. Ich habe bis jetzt sehr viele positive Rückmeldungen bekommen. Alle Besucherinnen und Besucher gingen beseelt und fröhlich nach Hause. Auch ich bin jetzt sehr entspannt und wirklich sehr zufrieden mit dem Abend.“</p><p class="text-right">chd (POW)</p><p>(2126/0520; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72546</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 15:43:56 +0200</pubDate><title>Katholikentags-Kaleidoskop</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/katholikentags-kaleidoskop/</link><description>Der 104. Deutsche Katholikentag ist zu Ende – Interessantes, Nachdenkliches und Amüsantes aus fünf Tagen voller Veranstaltungen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg ist zu Ende. Über die Großereignisse wurde ausführlich berichtet. Doch was war noch so los in den vergangenen fünf Tagen? Die Redaktionen des Medienhauses der Diözese haben gesammelt: Einblicke in spannende Workshops und besondere Gottesdienste, Blicke hinter die Kulissen und nette Begegnungen.</p><p><em><strong>Ein Gänseblümchen für Bischof Jung</strong></em></p><p>Mit einem Empfang im Innenhof des Hauses der Ausbildung in der Domerschulstraße hat Bischof Dr.&nbsp;Franz Jung am Sonntag, 17. Mai, den vielen Menschen gedankt, die durch ihren Einsatz den Katholikentag in Würzburg ermöglicht haben. Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, dankte ihrerseits für die Gastfreundschaft des Bistums Würzburg. „Der größte Blumenstrauß könnte meinen Dank nicht ausreichend widerspiegeln.“ Da sie als Bauerstochter auch „das Kleine“ sehr zu schätzen wisse, überreichte sie dem Bischof zu dessen Erheiterung ein selbst gepflücktes Gänseblümchen vom Innenhofrasen.</p><p><strong>Weitere Fotos vom Bischofsempfang finden Sie hier:</strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779025271L7VaXgR3skASMc" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779025271L7VaXgR3skASMc</a></em></p><p><em><strong>„Hab Mut – steig ein“: Der Weihbischof im Polizeihubschrauber</strong></em></p><p>Bei seinem Besuch am Samstag, 16. Mai, in der Einsatzzentrale der Malteser während des 104.&nbsp;Deutschen Katholikentags in der Staatlichen Feuerwehrschule bekam Weihbischof Paul Reder spontan die Einladung, in einem Polizeihubschrauber Platz zu nehmen. Dort erfuhr er beispielsweise, dass nicht einmal eine Maus, die durch ein Feld läuft, vor der Technik sicher ist – sogar aus 350 Metern Höhe. Der Weihbischof dankte allen Einsatzkräften für ihren wertvollen Dienst beim Katholikentag.</p><p>###GALERIE###</p><p><em><strong>70 Jahre Einsatz für Menschen mit einer Hörbehinderung</strong></em></p><p>Bei der Feier zum 70-jährigen Bestehen der Katholischen Gehörlosengemeinschaft des Bistums Würzburg am Samstag, 16. Mai, im Pfarrsaal Sankt Josef im Stadtteil Grombühl beglückwünschte Weihbischof Paul Reder die Gründungsmitglieder Marga Christ und Katharina Gölz und überreichte ihnen im Namen von Bischof Dr. Franz Jung jeweils eine Ehrenurkunde. „Ich finde es ganz wichtig, dass wir Gemeinschaft pflegen und immer wieder erfahren, was uns im Glauben trägt“, sagte der Weihbischof. Die Gehörlosengemeinschaft hatte während des Katholikentags auch zwei Workshops angeboten.</p><p><em><strong>Podium zum Thema Antifeminismus: Wider den Spaltpilz</strong></em></p><p>„Wer hat das Wort? Wie Antifeminismus Diskursräume verengt. Und wie wir sie wieder öffnen können“: Darüber wurde bei einem Podium am Samstag, 16. Mai, in der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche Sankt Johannis diskutiert. Laut Katharina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, seien die „rechtsextremen Parteien inzwischen gut vernetzt und nutzen alle Themen, bei denen sich die demokratischen Parteien uneins sind, um als Spaltpilz zu wirken und uns auseinanderzudividieren. Das betrifft vor allem die Themen Umwelt- und Minderheitenschutz“. Bischof Dr. Peter Kohlgraf sah das Bistum Mainz inzwischen deutlich offener aufgestellt für geschlechtergerechte Themen. Zuletzt seien Stellen für queersensible Pastoral eingerichtet worden. Doch dauere es „keine fünf Minuten, bis online meine theologische Kompetenz angezweifelt oder mein Rücktritt gefordert wird“. Anna Klüsener, Bundesvorsitzende der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg, möchte Räume bieten, in denen sich Mädchen und junge Frauen frei entfalten können, geschützt vor Geschlechterrollen und Leistungsdruck.</p><p><em><strong>Der Tipp (nicht nur) für alle Ehrenamtlichen: „Gott fordert keinen Burnout von Dir“</strong></em></p><p>Das machten Pastoraltheologin Philippa Haase und Benediktinerpater Wolfgang Siegler im Workshop „Gott fordert keinen Burnout von dir. Engagieren, ohne sich zu verlieren“ am Samstag, 16. Mai, im Siebold-Gymnasium klar. Sie gaben Tipps zur Burnout-Prävention. Sie rieten unter anderem dazu, vorhandenen Erwartungsdruck bewusst wahrzunehmen und zu den eigenen Grenzen zu stehen. Da auch Schönes belastend und energiezehrend sein könne, müsse jede zusätzliche Aufgabe abgewogen und eventuell abgelehnt werden.</p><p><iframe src="https://bistumwuerzburg.podigee.io/330-glaube-debatten-begegnungen-das-fazit-zum-katholikentag-in-wurzburg/embed?context=external" style="border: 0" border="0" height="380" width="100%"></iframe></p><p><em><strong>„Orgel rockt“: Gänsehaut, Ehrfurcht, Weihnachten</strong></em></p><p>Zweimal im Dom, einmal in der Kirche Sankt Michael, und immer wegen Überfüllung vorzeitig geschlossen: Das Format „Orgel rockt“ mit Organist Patrick Gläser und Sängerin Miriam Henkel aus Öhringen zog Tausende an. Gläser präsentierte Werke von den Rolling Stones, Metallica oder Queen. Bei „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen sangen alle mit. Per Handy konnte man Gefühle schicken, die als Wortwolke auf Bildschirmen angezeigt wurden, oder über die Auswahl der gespielten Stücke abstimmen.</p><p><em><strong>„Danke fürs Erkennen“ – Promis einmal anders</strong></em></p><p>Selten einen derart bescheidenen Promi erlebt: Auf dem Weg zwischen Residenz und Siebold-Gymnasium kam ZDF-Nachrichtensprecherin Gundula Gause entgegen. Markus Hauck bat sie um ein Foto, sie stimmte zu und sagte dann „Danke fürs Erkennen – und fürs Bild.“</p><p><em><strong>Engagierte Menschen erkennt man an bunten Buttons</strong></em></p><p>Birke Schmidt, Referentin für Ehrenamtsförderung im Bistum Würzburg, verteilte am Bistumsstand am Oberen Markt an Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, verschiedenfarbige Buttons, ganz nach Art der Tätigkeit. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gab es eine andere Farbe als für den Einsatz für Senioren oder Umwelt. „Die Leute reißen uns die Anstecker förmlich aus den Händen.“ Auch sonst herrschte reger Betrieb an Bistumsbühne und -stand. Passanten lauschten der Musik, informierten sich am Stand vom Verein Würzburger Partnerkaffee über die Vorzüge fair gehandelten Kaffees und ließen sich am Bistumsstand ein Gläschen Frankenwein kredenzen.</p><p><em><strong>Ein bisschen Luft schnappen im Trubel des Katholikentags…</strong></em></p><p>… das war am Spirituellen Rastplatz im Innenhof des Kiliansdoms mit Liegestühlen und Palettensofas möglich. Es gab Impulskarten, Kaffee und Brezen. „Man merkt schon, dass die Leute eine Viertelstunde, eine halbe Stunde ausruhen wollen“, sagte Objektleiter Alexander Schmidt. „Man geht in den Dom rein, geht hier nach hinten und hat einfach Stille, Ruhe“, beschrieb Claudia Jörder vom Katholischen Sportverband in Freiburg die Atmosphäre. Sie war mit ihrem Mann auf ein Getränk zum Rastplatz gekommen – um dem „Jubel und Trubel“ in der Stadt einen Moment zu entfliehen. Philipp Koch (14) aus Bremen hatte mit drei Freundinnen und Freunden hier einen Platz zum Mittagessen gefunden. „Wenn man den ganzen Tag rumläuft, weil es ja viel zu sehen gibt, ist es ein schöner Ort, um sich auszuruhen.“</p><p><em><strong>Wegen Überfüllung geschlossen…</strong></em></p><p>… war am Freitag, 15. Mai, das Neumünster beim Gottesdienst unter dem Motto „Wer Mut zeigt, macht Mut. Wie Adolph Kolping: Vorangehen und Andere mitnehmen“. Die Audiospur des Gottesdienstes musste sogar auf den Kiliansplatz übertragen werden, wo nochmals 200 Personen mit Kolping-Bezug Platz genommen hatten.</p><p><em><strong>„Wir haben es geschafft und die Wolken vertrieben.“</strong></em></p><p>Angela M. Lixfeld, Leiterin des Chors des Diözesan-Caritasverbands, nach dem gelungenen Auftritt auf der Bistumsbühne am Oberen Markt am Freitag, 15. Mai. Der Auftritt begann im Regen, der aber schon nach wenigen Minuten versiegte. Rund 150 Menschen lauschten unter anderem „With a little help from my friends&quot;, „Keinen Tag soll es geben“ und „May the road rise to meet you&quot;.</p><p><em><strong>„Das ist die erste Veranstaltung, bei der es von oben trocken ist.“</strong></em></p><p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag, 14. Mai, beim Podium „Wir sind die Demokratie“ in der Posthalle. Beim Rundgang mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender und Weihbischof Paul Reder auf der Kirchenmeile hatte es auf den letzten Metern noch dicke Tropfen geregnet. Was Steinmeier trocken kommentierte mit: „Es regnet nicht!“</p><p><em><strong>Was „materialbasierter Distanzunterricht“ mit dem Katholikentag zu tun hat</strong></em></p><p>Bischof Dr. Franz Jung besuchte nach dem Eröffnungsgottesdienst auf dem Residenzplatz am Donnerstag, 14.&nbsp;Mai, gemeinsam mit Schulreferent Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst Jürgen Engel und den unterfränkischen Ministerialbeauftragten Marcus Ramsteiner (Realschulen) und Dr. Robert Christof (Gymnasien) das Siebold-Gymnasium, um der dortigen Schulleitung stellvertretend für alle Würzburger Schulen Danke für die Erlaubnis zu sagen, die Räumlichkeiten als Orte für den Katholikentag nutzen zu können. Möglich war das unter anderem, weil am Freitag „materialbasierter Distanzunterricht“ stattfindet – ein Wort, das der Bischof so deutsch fand, dass er es vor Ort gleich zweimal wiederholte. Schulleiter Oberstudiendirektor Hansgeorg Binsteiner freute sich, dass so viele nette Leute während des Katholikentags in das Schulhaus kämen. Bischof Jung schaute im Anschluss noch bei Angeboten für Jugendliche im Schulhaus und dem angrenzenden Ringpark vorbei.</p><p><em><strong>Clowns an die Macht</strong></em></p><p>Clowns und Kirche? In der Kirche Stift Haug passte das am Donnerstag, 14. Mai, bestens zusammen. Bei „Übermütig und aufrecht – ein Gottesdienst von und mit Clown*s“ tummelten sich etwa 15 Clowns um den Altar. Pantomimisch stellten sie Botschaften dar wie: „Zusammen ist man stärker“, „Hab Mut“ oder „Jeder Mensch ist wertvoll“. Beim Singen eines Psalms strömten sie bei „Das Wort verbreitete sich in die Welt“ in den Kirchenraum aus. Der erste Clown wisperte einem Besucher etwas ins Ohr, der drehte sich zu seinem Sitznachbarn und flüsterte etwas in dessen Ohr. Per Flüsterpost verbreiteten sich Botschaften: „Du bist ein Geschenk Gottes“ – „Freude“ – „Etwas Wunderbares ist passiert“. Es sei nicht einfach gewesen, zu entscheiden, wie die Clowns den Gottesdienst gestalten, sagte eine Darstellerin später. Aber eines wollten sie weitergeben: Freude und Heiterkeit. „Clowns bringen Verspieltheit mit, und das ist das Allerwichtigste: Loslassen und ein bisschen kindliche Verspieltheit an alle weitergeben.“</p><p><em><strong>„Eine Kirche, die in der Tradition von Jesus steht, der sich für die Armen, Bedrängten und Ausgestoßenen eingesetzt hat, muss sich deutlich für die Menschen- und Bürgerrechte aller positionieren.“</strong></em></p><p>Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, beim politischen Nachtgebet „Aufstehen für Menschenrechte“ am Donnerstag, 14. Mai, in der Augustinerkirche. „Wir dürfen Meinungsfreiheit nicht mit Gewissensfreiheit gleichsetzen. Mit Meinungsfreiheit geht die Verpflichtung einher, die Menschenwürde jedes Einzelnen zu achten.“ Es gehe nicht darum, die Position derer zu teilen, die gegen etwas protestieren, sondern darum, dass die Freiheitsrechte von Mitbürgern nicht eingeschränkt werden dürften.</p><p><em><strong>Ein Wimmelbild-Truck für das Erzbistum Berlin</strong></em></p><p>Der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch segnete im Innenhof des Areals der Erlöserschwestern den neuen Truck der „Jubiläums-Pastoralley“ des Erzbistums Berlin. 2030 feiert die Erzdiözese ihr 100-jähriges Bestehen. Der Fläche nach ist sie mehr als drei Mal so groß wie das Bistum Würzburg. Um besser präsent zu sein, haben Mitarbeiter des Bereichs Pastoral die Idee eines Trucks entwickelt. Foliert ist das Fahrzeug mit Wimmelbildern im Scribble-Style, welche die drei Bistumsteile Berlin, Brandenburg und Vorpommern zeigen: von der Hedwigs-Kathedrale in Berlin bis zum Ozeaneum in Stralsund. Dargestellt sind unter anderem das Benediktinerinnenkloster Sankt Gertrud und eine Feier zu Ehren des heiligen Otto von Bamberg, der vor 900 Jahren Pommern missionierte.</p><p><em><strong>Eine Auszeit bei Knoblauchsrauke und Vogelstimmen…</strong></em></p><p>…boten die spirituellen Naturerlebnisexkursionen am Nikolausberg mit Moraltheologe Professor Dr.&nbsp;Michael Rosenberger und Karl-Georg Schönmüller, Leiter des Forstbetriebs der Stadt Würzburg. Die jeweils rund 35 Teilnehmer entdeckten die Schöpfung mit allen Sinnen, fühlten die Rinde von Bäumen, rochen an Knoblauchsrauke, lauschten Wind und Vogelstimmen. Dazu gab es inspirierende Texte und den Hinweis auf die Enzyklika Laudato Si', in der Papst Franziskus zur Bewahrung der Schöpfung aufruft. Weihbischof Rolf Lohmann (Münster), Vorsitzender der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, segnete einen frisch gepflanzten Amber-Baum.</p><p><em><strong>Für die Solidarität mit und die Gebete für das ukrainische Volk…</strong></em></p><p>… dankte Bischof Dr. Bohdan Dzyurakh, Apostolischer Exarch für die katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, bei einem Abendgebet im byzantinischen Ritus am Donnerstag, 14. Mai, in der Franziskanerkirche.</p><p><em><strong>Bischöflicher Segen für die Rettungskräfte</strong></em></p><p>Am Mittwoch, 13. Mai, begrüßten die Malteser Bischof Dr. Franz Jung in der Helfendenunterkunft an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Der Bischof nahm an der morgendlichen Stabsbesprechung teil und erhielt einen umfassenden Einblick in den Einsatz sowie in die vielfältigen Aktivitäten rund um den Katholikentag. Zum Abschluss spendete Bischof Jung den Segen und betete gemeinsam mit den Maltesern für einen sicheren und reibungslosen Verlauf des Einsatzes.</p><p><em>Auch die Eisheiligen packen ihre Koffer und verabschieden sich vom 104. Deutschen Katholikentag. Erstmals seit Beginn des Großereignisses heißt es am Sonntag, 17. Mai, kurz nach 14 Uhr in der Wettervorhersage: „Es wird wärmer…“</em></p><p class="text-right">mh/sti/chd/seh/raru/ub/hela (POW)</p><p>(2126/0510; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Weihbischof Paul Reder</category><category>Bischof Franz Jung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72545</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 14:59:53 +0200</pubDate><title>„Brandherde löscht man nicht durch Zuschauen“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/brandherde-loescht-man-nicht-durch-zuschauen/</link><description>Katholikentag endet mit Appell für Frieden und Gerechtigkeit – Bischof Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, mahnt im Schlussgottesdienst, Christen dürften angesichts von Krieg, Leid und Judenhass nicht schweigen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Mit einem eindringlichen Appell zu mehr Engagement für Frieden und Gerechtigkeit hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg beendet. „Die Welt brennt“, sagte der ernannte Bischof von Münster am Sonntag, 17. Mai, im Abschlussgottesdienst. Christen dürften angesichts von Kriegen und humanitären Katastrophen nicht tatenlos bleiben. Das ZDF übertrug die Feier live.</p><p>Besonders verwies Wilmer auf die Lage im Sudan. Dort erlebten 33 Millionen Menschen die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart, sagte er. Rund zwölf Millionen Menschen seien auf der Flucht. „Brandherde löscht man nicht durch Zuschauen.“ Der christliche Glaube sei kein Rückzug aus der Welt, sondern ein Auftrag zum Handeln, betonte Wilmer. Hoffnung sei „Gabe und Aufgabe“. Wer hoffe, sehe die Wirklichkeit und wolle sie verändern. Christen seien dazu aufgerufen, Frieden zu stiften und Verantwortung für die Welt zu übernehmen.</p><p>Die Kirche dürfe keine Angst vor den Herausforderungen der Zeit haben, sagte Bischof Wilmer weiter. „Habt keine Angst, eine verbeulte Kirche zu sein.“ Eine Kirche, die hinausgehe und sich den Nöten der Menschen stelle, werde vielleicht angegriffen und missverstanden, „aber sie wird leuchten“.</p><p>Lobend erwähnte der Bischof auch Papst Leo XIV. als „unerschrockenen Anwalt des Friedens“. Dieser lasse sich auch dann nicht einschüchtern, wenn Mächtige versuchten, ihn lächerlich zu machen. Für diese und weitere Passagen spendeten ihm die Gläubigen spontan Applaus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Katholikentags rief der Bischof zum Abschluss der Veranstaltung auf, den Schwung der vergangenen Tage mit in ihren Alltag zu nehmen. „Hab Mut, steh auf!“, sagte er. Kirche und Welt bräuchten immer wieder neue Aufbrüche.</p><p>Zu den Fürbitten waren die Gottesdienstbesucher eingeladen, via QR-Code und Handy ihre persönlichen Gebetsanliegen zu senden. Auf der großen Videoleinwand entstand daraus eine imposante Wortwolke.</p><p>Vor dem Schlusssegen luden Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Torsten Zugehör, Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags, zum 40. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 5. bis 9. Mai 2027 nach Düsseldorf ein. Dieser steht unter dem Motto „Du bist kostbar“.</p><p>Paderborns Erzbischof Dr. Udo Bentz und Nadine Mersch, Vorsitzende des Diözesankomitees Paderborn, sprachen eine Einladung zum 105. Deutschen Katholikentag aus, „den wir vom 24. bis 28.&nbsp;Mai 2028 im schönen Paderborn begehen, der Stadt an den Quellen. Noch nie zuvor fand ein Katholikentag in unserer Stadt und unserer Region statt – es ist also höchste Zeit dafür!“, sagte der Erzbischof. Mersch ergänzte: „Im Sommer leben wir beim weithin bekannten Liborifest seit jeher die drei Ks – Kirche, Kirmes und Kultur. Wir sind also bestens vorbereitet auf ein viertes K – den Katholikentag!“</p><p>Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, rief dazu auf, auch im Einsatz gegen Antisemitismus Mut zu haben und aufzustehen. Antisemitismus bedrohe nicht nur jüdisches Leben in Deutschland, sondern richte sich auch gegen Demokratie, Freiheit und das Fundament des Zusammenlebens. Der Kampf gegen Judenhass brauche Mut, Ausdauer und den Glauben an die Würde jedes Menschen. Schuster appellierte an die Gläubigen: „Stehen Sie auf gegen Judenhass und für unsere Werte.“</p><p>Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, erklärte zum Ende, „die Würzburger Gastgeber*innen haben uns das Bistumsmotto ‚Christsein unter den Menschen‘ spürbar erleben lassen“. Gemeinsam sei das Katholikentags-Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ mit Leben gefüllt worden. „Dabei haben wir uns auch gemeinsam gegen Hass und Hetze gestellt. Denn wir sagen: nicht mit uns! Gemeinsam stehen wir auf für die Demokratie, für Frieden und Gerechtigkeit!“ Stetter-Karp ermunterte, genau das mitzunehmen für die Herausforderungen der Gegenwart und gemeinsam daran zu arbeiten sowie auf Möglichkeiten der Veränderung zu vertrauen.</p><p>Musikalisch gestalteten die Junge Domkantorei Würzburg sowie das Björn-Becker-Oktett unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Rüth und Domkantor Julian Beutmiller, das Singer-Songwriter-Duo „Carolin No“ sowie ein Gemeindechor unter der Leitung von Martin Rathmann den Gottesdienst. Die Arrangements waren von Björn Becker, das Jazzarrangement des Schlusslieds „Mache dich auf, werde Licht“ stammte von Stephan König.</p><p class="text-right">mh (POW)</p><p>(2126/0521; E-Mail voraus)</p><p><strong>Weiter Bilder finden Sie hier: </strong><em><a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779022746xKnI5Mkaf8GPBQ" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779022746xKnI5Mkaf8GPBQ</a></em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72543</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 13:00:00 +0200</pubDate><title>„Würzburg, wir sagen Danke!“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wuerzburg-wir-sagen-danke/</link><description>Über 70.000 Menschen besuchen den 104. Deutschen Katholikentag</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) „Es war der größte Katholikentag seit 2018. Das Leitwort ‚Hab Mut, steh auf!‘ hat offenbar den Nerv getroffen. Ein Katholikentag des Engagements und des Zusammenhalts geht heute zu Ende, der mir auch ganz persönlich Mut macht“, hat die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, am Sonntag 17. Mai, zum Abschluss des Glaubensfestes in Würzburg gesagt.</p><p>Es sei ein Katholikentag gewesen, bei dem viele ihre klare Haltung zum Ausdruck gebracht hätten, sagte Stetter-Karp weiter. „Wir wollen eine gerechte, eine solidarische und eine offene Gesellschaft. Die Demokratie in unserem Land ist uns sehr viel wert. Wir sind bereit, sie zu verteidigen. Unser tiefer Antrieb dazu kommt aus unserem Glauben an einen liebenden Gott, der uns Auferstehung auch mitten im Leben schenken kann. Schon morgen können Glaube, Hoffnung und Liebe gewinnen! Hass und Hetze, Mut- und Lieblosigkeit werden verlieren, wenn wir uns im Alltag wechselseitig Kraft und Energie geben, um das Richtige zu tun. Brechen wir also auf!“</p><p>Bischof Dr. Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, sagte: „Würzburg hat gezeigt: Wir sind gemeinsam unterwegs, jeder und jede mit seinem Charisma. Die Brücken über den Main sind sinnbildlich für unseren kirchlichen Weg zu verstehen. Wir müssen Brücken bauen, um andere zu erreichen. Deshalb ist es gut, dass dieser Katholikentag starke politische Statements gesetzt und ein unmissverständliches Bekenntnis zur Demokratie abgelegt hat. Wir als Kirche werden auch weiterhin unsere auf einer christlichen Wertebasis errungene Freiheit und Demokratie schützen, gegen alle Parolen, die uns anderes verheißen wollen. Hab Mut, steh auf! Das ist ein Ansporn für jeden von uns, auch für mich. Von Würzburg gehe ich mit Zuversicht und Gottvertrauen in die Zukunft. Und ich freue mich, dass wir in unserem kirchlichen Leben weitere Brücken zum nächsten Katholikentag nach Paderborn schlagen werden.“</p><p>Bischof Dr. Franz Jung legte den Fokus auf die Atmosphäre des Katholikentags, der echte Begegnung gefördert habe: „In den Veranstaltungen mit den Vertreterinnen und Vertretern des politischen Lebens habe ich stets eine gegenseitige Wertschätzung gespürt und vor allem ein Interesse daran, miteinander wirklich in Austausch zu kommen. Wenn heute immer wieder gefordert wird, die Demokratie zu stärken, bin ich überzeugt, dass dieser Katholikentag eine sehr wertvolle Plattform war, die Menschen zu einem konstruktiven Dialog darüber zusammenzubringen.“ Er freue sich auch, dass das Interesse der Besucherinnen und Besucher an den vielen geistlichen und liturgischen Angeboten „riesig“ gewesen sei. „Dass hier in Würzburg erstmals der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland an einem Großgottesdienst zum Katholikentag mitgewirkt hat“, sei ihm sehr zu Herzen gegangen. „Ich bin Herrn Dr. Josef Schuster und allen Beteiligten sehr dankbar, dass wir in diesen Tagen so starke Zeichen der interreligiösen Verbundenheit setzen konnten.“</p><p>„Rund 34.000 Menschen“ hätten ein Ticket zum Katholikentag erworben, sagte dessen Geschäftsführer Roland Vilsmaier. „Darüber&nbsp;hinaus&nbsp;waren 40.000 bei Veranstaltungen ohne Ticketbindung sowie auf der Kirchenmeile unterwegs.“ Vilsmaier lobte die große Bereitschaft der Würzburger und des Umlands, Gäste bei sich aufzunehmen. „Fast 700 Gastgeberinnen und Gastgeber haben wir gefunden, die 2500 Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Würzburg, wir sagen Danke!“</p><p>„Unser Leitwort war der Protagonist unseres Katholikentags“, fasste ZdK-Generalsekretär Marc Frings zusammen. „Es wurde wieder und wieder aufgegriffen – auf unseren Podien, in den Workshops, bei Gesprächen auf der Kirchenmeile, bei den vielen spirituellen Angeboten.“ Es sei „ein breit aufgestellter Katholikentag“ gewesen. „Wir haben säkularen Wertepartnern Bühnen und Plätze auf der Kirchenmeile gegeben. Wir haben auch jenen eine Mitwirkung geboten, mit denen wir binnenkirchlich möglicherweise wenig Überschneidungen haben. Das macht uns nicht beliebig, sondern gesprächsoffen.“</p><p>Frings nannte drei persönliche Highlights aus dem Kulturprogramm, das in Würzburg einen prominenten Platz einnahm: „Susanne Wagners Installation ‚Schmerzpunkt‘, das Gewinner-Projekt unseres Künstlerwettbewerbs zum Umgang mit Missbrauch und Vertuschung. Die Performance von Emanuella Amichai, Mohammad Kundos und Bernhard Stengele zum Nahostkonflikt. Und ein 120&nbsp;Quadratmeter großes Wandgemälde, das ,innerfields‘ aus Berlin realisiert hat. ‚Unser großes Bild der Zukunft‘ ist sein Titel. Mein persönliches Bild der nahen Zukunft ist ein zuversichtliches. Meine Stimme ist fast weg und mein Herz ist ziemlich voll. Danke!“</p><p>(2126/0519; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Weitere Bilder finden Sie hier:</strong>&nbsp;<a href="https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779019769u4PvBZAEQPtAFf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://bistum-wuerzburg.px.media/share/1779019769u4PvBZAEQPtAFf</a></em></p>

]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72541</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 10:08:34 +0200</pubDate><title>„Gemeinsam sind wir stark“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/gemeinsam-sind-wir-stark-2/</link><description>Generationengottesdienst der Caritas feiert „Geschenk der Gemeinschaft“ – Wort-Gottes-Feier mit Bischof Bätzing und Caritas-Präsidentin Welskopp-Deffaa</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Gemeinschaft als tragenden Wert haben rund 300 Menschen beim Generationengottesdienst der Caritas in der Würzburger Kirche Sankt Michael am Samstagabend, 16. Mai, gefeiert. Bischof Georg Bätzing (Limburg), der mit Stephanie Feder von In Via Deutschland der Wort-Gottes-Feier vorstand, sagte: „Gemeinsam sind wir stark.“</p><p>Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (DCV), eröffnete die Feier zusammen mit der 15-jährigen Emma Pscheidl. Mit einer kleinen Fragerunde – Laufen oder E-Scooter? Anruf oder Sprachnachricht? Glaube oder Zweifel? – veranschaulichten sie die Unterschiede zwischen den Generationen. „Wenn man die Vielfalt zulässt, dann kann man das Gemeinsame viel mehr schätzen“, sagte die DCV-Präsidentin.</p><p>Das Miteinander der Generationen sei eine „Superkraft, gerade auch angesichts von Fragen und Sorgen“, sagte Welskop-Deffaa. Mit Bezug auf das Jahresmotto der Caritas in Deutschland „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ erklärte sie: „Wir feiern miteinander, denn zusammen geht was.“ Vom „Geschenk der Gemeinschaft“ sprach auch Bischof Bätzing, bevor er zu den fetzigen „Halleluja“-Klängen der Band Effata mit Saxophonist Laurits Thelen mitwippte.</p><p>Nach dem Evangelium zur Offenbarung des Gottessohnes auf dem Wasser folgte ein Dialog zwischen Bätzing und Feder zur zentralen Aussage des Textes: „Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!“ Es gehe darum, den ersten Schritt auf ein Miteinander hin zu wagen, auch um Notleidenden zu helfen. Der Bischof unterstrich: „Gemeinsam sind wir stark!“ Das „Komm!“ im Evangelium fordere dazu auf, zusammen zu gehen, sagte Feder.</p><p>Es folgten die Fürbitten, die Caritasler aus ganz Deutschland vortrugen. Darunter war auch Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung beim Diözesan-Caritasverband, die den Gottesdienst mit vorbereitet hatte. Gebetet wurde etwa für „Anliegen unserer Zeit“, „Menschen in Armut“ oder „kranke Menschen“. Wer wollte, notierte ein Herzensanliegen auf einer Karte, die abgegeben und später von anderen zur Reflexion mitgenommen werden konnte.</p><p>Vor dem Vaterunser forderte Bätzing: „Habt Mut! Habt Vertrauen! Miteinander geht etwas!“ Zum Abschluss erteilte er mit Feder den Segen: Gesegnet wurden Füße für den Mut, loszugehen, Herzen für den Mut, zu vertrauen und Hände für mutiges Handeln. Bischof Bätzing schloss: „Gehet hin – mit Mut – in Frieden.“</p><p class="text-right">hela (Diözesan-Caritasverband)</p><p>(2126/0517; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72539</guid><pubDate>Sun, 17 May 2026 09:25:51 +0200</pubDate><title>„Ich bin überwältigt von dem Zuspruch“</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/ich-bin-ueberwaeltigt-von-dem-zuspruch/</link><description>Demokratiekirche in der Marienkapelle bietet Angebot zum Austausch über Kirche, Politik und Gesellschaft – Großes Interesse – Hochschulpfarrer Burkhard Hose zeigt sich berührt</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Ines Kreutzer (26) und ihr Patenonkel Dr. Wynfrith Batzner setzen sich in der Marienkapelle auf zwei kleine Papphocker. Sie sind Teil eines ganzen Kreises aus Hockern, auf denen Menschen sitzen – ein Gesprächskreis. Hier diskutieren etwa zehn Menschen gerade die Frage: „Braucht unsere Gesellschaft noch die Kirche?“</p><p>Die Marienkapelle auf dem Würzburger Marktplatz hat sich zum 104. Deutschen Katholikentag in die Demokratiekirche verwandelt. Am Montag, 11. Mai, haben Schreiner die Bänke abgebaut und aus der Kirche getragen. Stattdessen finden hier nun Diskussionsrunden statt. In der Mitte des Raumes hängt ein gelber Vorhang. Kreisrund umschließt er eine weitere Sitzgruppe, in der Workshops stattfinden. Der Blick fällt auf die Säulen der Kirche: Hier steht in großen Buchstaben „StreitBar“. Um diese herum hängen die Fragen, die in den vergangenen Tagen bereits besprochen wurden: „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ „Wie wird unsere Kirche wieder attraktiver?“ „Ist Wehrdienst gerechtfertigt?“ Die Fragen können die Besucherinnen und Besucher selbst aufschreiben, sich in einen Hockerkreis setzen und zur Diskussion stellen. Wer Lust hat, setzt sich dazu.</p><p>Für Kreutzer und Batzner ist es bereits die dritte Diskussionsrunde in der Demokratiekirche. „Es ist ja toll, dass man sich zu verschiedenen Themen informieren kann“, sagt Batzner. Das sollte öfter stattfinden. „Die Kirche heute hat sehr gute demokratische Strukturen.“ Als er jung war, sei die Kirche nicht demokratisch gewesen. „Da kommen tolle Leute zusammen, jeden Alters“, ergänzt Kreutzer zum Angebot der Demokratiekirche. Auch Lars Schäfer saß in der Gesprächsrunde zu Kirche und Gesellschaft. Ihm gefallen die offenen Gesprächskreise. Die Menschen teilten ihre eigene Sicht, positive wie negative Erfahrungen und auch Frust. Doch die Menschen, mit denen er gesprochen habe, seien alle auch interessiert gewesen, neue Meinungen zu hören. „Es ist auch interessant, dass die Kirche, in der normalerweise Bänke sind, jetzt ganz anders aussieht.“</p><p>Ein Umbau für fünf Tage: Für die Veranstalter hat sich das gelohnt. „Ich bin überwältigt von dem Zuspruch und großen Interesse“, sagt Hochschulpfarrer und Mitorganisator Burkhard Hose. Schon am ersten Tag habe sich eine Schlange vor der Tür gebildet. Vor allem, dass die Menschen bereit sind, sich selbst zusammenzusetzen und ihre eigenen Themen zu besprechen, habe ihn berührt. Auch viele Gespräche zu zweit seien entstanden – über kircheninterne, gesellschaftliche und politische Themen. „Dieser hohe Gesprächsbedarf und auch die Bereitschaft, miteinander zu sprechen, hat mich sehr berührt. Dafür hat diese Kirche einen wunderbaren Raum eröffnet.“ Er wünscht sich, dass das Angebot mit ähnlichen Projekten weiterläuft.</p><p class="text-right">chd (POW)</p><p>(2126/0516; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72536</guid><pubDate>Sat, 16 May 2026 20:13:39 +0200</pubDate><title>Wie aus Menschen Helfer werden</title><link>https://mil.main-franken-katholisch.de/aktuelles/nachrichten/detail/ansicht/wie-aus-menschen-helfer-werden/</link><description>Biblischer Dialog mit Bischof Jung und Bundestagsabgeordneter Ricarda Lang – Was bedeutet die Geschichte von Bartimäus heute?</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Bischof Dr. Franz Jung und Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang haben am Samstag, 16. Mai, einen Biblischen Dialog auf dem 104. Deutschen Katholikentag geführt. Rund 1200&nbsp;Menschen besuchten die Veranstaltung in der Posthalle, bei der es um ausgewählte Momente in der Geschichte des blinden Bettlers Bartimäus aus dem Markusevangelium ging sowie um die Frage, was die Bibelstelle, aus der das Katholikentags-Motto stammt, für die heutige Gesellschaft bedeutet.</p><p>Der erste Moment, den Bischof Jung und Lang diskutierten, war der laute Ruf des Bartimäus. Lang bezeichnete diese Szene als einen Moment der Selbstwirksamkeit. „Dieses Bild spricht für mich für den Grundsatz: Jeder ist Jemand.“ Bischof Jung stellte angesichts des lauten Rufens von Bartimäus die Frage in den Raum, wann die Rufe von Bedürftigen in der Gesellschaft, aber auch in der Kirche gehört werden. „Bartimäus muss ja mehrmals laut rufen und sagt sich, entweder jetzt oder nie.“ Bischof Jung nannte die Corona-Krise als einen exemplarischen Moment, als Probleme in der Gesellschaft sichtbar wurden, obwohl diese schon länger existierten. „Plötzlich kam die Frage: Wie ist das denn mit den älteren Menschen in der Gesellschaft, wie ist das mit dem Pflegenotstand und was ist mit den Künstlern?“ Es sei die Aufgabe von Politik und Kirche, ein offenes Ohr für diesen Notschrei zu haben.</p><p>Die zweite wichtige Stelle war zugleich das Motto des Katholikentags. „Hab Mut, steh auf“ – die Worte, welche die Jünger Jesu Bartimäus im Evangelium zurufen. Lang betonte in diesem Zusammenhang die anfängliche Reaktion der Jünger, welche Bartimäus zunächst befohlen hatten, zu schweigen. „Die erste Reaktion der Jünger, und das können wir auch auf die heutige Gesellschaft übertragen, ist, die Person, die als außenstehende Figur sich Gehör verschaffen möchte, zum Schweigen zu bringen. Erst als Jesus sich Bartimäus zuwendet, sagen die Jünger: Hab Mut, steh auf.“ In der Bibelstelle sei nicht nur Bartimäus der Blinde, sondern auch die Jünger und die Menschenmenge. „Sie sind blind für sein Leiden und seine Not. Doch die Jünger zeigen auch Mut, indem sie sich für Bartimäus öffnen.“ Im Blick auf das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland sei es laut Lang eine zentrale Frage, wie Menschen, die weghören, zu Helfern werden können.</p><p>Bischof Jung erklärte, dass „Hab Mut, steh auf“ auch ein Wort der Umkehr der Kirche sei. „Die Menge reagiert erst, als Jesus stehenbleibt“. Es sei auch die Rolle der Kirche und des Bistums Würzburg, die Rolle der Ermächtigten zu sein. „Unsere Mission besteht darin, Menschen Mut zu machen, Christus zu begegnen und ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen“, betonte Bischof Jung. Jesus sei in dieser Geschichte ein Exempel dafür, wie man Hilfesuchenden begegnen solle. „Jesus sagt nicht: Ich weiß, was für dich gut ist. Sondern er fragt: Was wäre für dich gut?“ Bischof Jung zog Parallelen zu Hilfsangeboten und mahnte, dass diese nicht an den eigentlichen Bedürfnissen von Hilfesuchenden vorbeigehen dürften. Das sei auch der Grund, warum das Bistumsmotto „Christsein unter den Menschen“ laute. Es gehe darum, mit den Menschen zu fragen, was in einem bestimmten Moment guttun würde.</p><p>Lang betonte, wie viel Demut die vorrausgegangene Frage von Jesus zeige, indem er Bartimäus zunächst fragt. Aber auch der Wunsch von Bartimäus zeige Demut. Er sei nicht an Macht oder Reichtum interessiert, sondern daran, erkennen zu können. Lang bezeichnete Demut als etwas, was in der Gesellschaft immer seltener zu sehen sei. „Ich habe das Gefühl, dass wir in unserer Gesellschaft sehr auf das Individuum fokussiert sind und erwarten, dass das Individuum in alle Richtungen handlungsfähig ist.“ Gerade die Demut zu sagen, dass man selbst nicht das Größte sei, sondern Teil von etwas Größerem, sei für sie eine enorme Kraft.</p><p class="text-right">pdf (POW)</p><p>(2126/0515; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Bischof Franz Jung</category></item></channel></rss>